Hegelgymnasium öffnet seine Türen

Das Hegelgymnasium, Geißlerstraße 4, lädt am Sonnabend, 20. Januar, von 10 bis 12 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Angesprochen sind Schüler und deren Eltern, die an einem gymnasialen Schulbesuch interessiert sind. Schüler und Lehrer des Hegelgymnasiums geben Auskunft über den Unterrichtsalltag und die außerschulischen Angebote. Kulturelle und sportliche Darbietungen, Experimente und Ergebnisse projektorientierter Arbeit zeigen einen Ausschnitt der Möglichkeiten der Schule. Interessierte Schüler der 4. Klasse können am Vorsingen für den Musikzweig (Chorklassen mit erweitertem Musikunterricht) teilnehmen.

 

Volksstimme Magdeburg 13.01.2018

„Starke Schule“ stellt sich Eltern und Kindern vor

Am kommenden Sonnabend, 13. Januar, findet von 10 bis 13 Uhr an der Integrierten Gesamtschule (IGS) „Willy Brandt“, Westring 30-32, ein Tag der offenen Tür statt. Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2018/19 in die 5. Klasse wechseln, können sich dabei ein Bild von der Schule machen. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Eltern von Schülern der 10. Klassen von Sekundarschulen erfahren, wie man mit dem Erweiterten Realschulabschluss das Abitur erwerben kann.

Über die Angebote wie z. B. Projektunterricht im Umfang von sechs Stunden pro Woche, Methodenkonzept, Individuelle Lernzeit als auch über die Schwerpunkte der einzelnen Unterrichtsfächer können sich die Eltern mit ihren Kindern informieren. Als Auszeichnung für das besondere Lernkonzept wurde die IGS „Willy Brandt“ als Referenzschule des Landes Sachsen-Anhalt durch das Ministerium für Bildung berufen und mit dem Titel „Starke Schule“ ausgezeichnet.

Volksstimme Magdeburg 11.01.2018

Linke wirft Tullner Verlogenheit vor

Magdeburg (aw) l Für Äußerungen zur Zukunft der Förderschulen erntet Bildungsminister Marco Tullner (CDU) harsche Kritik von der Opposition. „Die Behauptung, die Förderschulen stärken zu wollen, ist an Verlogenheit nicht zu überbieten“, sagte Linken-Fraktionschef Thomas Lippmann. In keiner anderen Schulform seien Unterrichtsausfall (9 Prozent) und Krankenstand der Lehrer (10 Prozent) ähnlich hoch. Dabei sei es Tullners Aufgabe als Chef des Schulsystems, die Voraussetzungen für die nötige Unterstützung von Förderschülern zu schaffen. Das Ministerium wies Kritik zurück. „Probleme haben wir nie bestritten“, sagte Sprecher Stefan Thurmann. Das entbinde aber nicht von der Pflicht, sich Gedanken über die Zukunft der Schulform zu machen. Förderschulen würden zudem etwa bei Stellen-Ausschreibungen verstärkt berücksichtigt.

Tullner hatte zuletzt erklärt: Die Idee, dass alle Kinder dieselbe Schule besuchen müssen, sei eine Überinterpretation der Behindertenrechtskonvention. Eine Förderung sei wegen des allgemeinen Personalmangels an Förderschulen oft besser möglich. Im Dezember hatte Tullner ein Förderschulkonzept vorgelegt. Darin bekennt er sich zum Erhalt der Schulform.

Volksstimme Magdeburg 11.01.2018

Für gute Schulen – Magdeburger des Jahres

Platz 8: Detlef Hubold vertritt Elterninteressen

Rund zehn Jahre lang hat Detlef Hubold im Stadtelternrat ehrenamtlich die Interessen Tausender Eltern an guten Lernbedingungen vertreten. Aus dem Kampf gegen Schulschließungen wurde der Kampf um Schulneubauten. Am Einschwenken der Stadt auf ein Grundschul-Ausbauprogramm haben Hubold und seine Mitstreiter Anteil. Außerdem gehört er zu den Miterfindern der Schulmesse, auf der sich jährlich Tausende Eltern und Schüler informieren.
Detlef Hubold

Volksstimme Magdeburg 10.01.2018 (Artikel Katja Tessnow)

Tullner will Lehrer mit „Buschzulage“ in die Provinz locken

Am Gymnasium Gardelegen fehlten zuletzt Lehrer für Musik, Kunst und Religion. Bei den Sprachen war die Situation gar so angespannt, dass die Wahlmöglichkeit bei der zweiten Fremdsprache auf der Kippe stand. Die Situation hat sich inzwischen entspannt, sagte Schulleiter Dietmar Collatz gestern. In naher Zukunft aber würden erneut Lehrer altersbedingt ausscheiden.

Die Stadt in der Altmark steht mit solchen Problem nicht allein. Sachsen-Anhalt gelingt es immer schlechter, junge Pädagogen für Stellen auf dem Land zu begeistern. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) will das nun ändern. Er könne sich Zulagen für Lehrer vorstellen, die ihren Job etwa in der Altmark oder dem Wittenberger Raum antreten, sagte Tullner der Deutschen Presse-Agentur. Haushaltsmittel dafür könnten bereits 2019 eingestellt werden. „Tullner will Lehrer mit „Buschzulage“ in die Provinz locken“ weiterlesen

Bildung wird zum Milliardending

Streit unter möglichen Regierungspartnern – SPD will Kooperationsverbot kippen, Union dagegen

Deutschland braucht mehr Lehrer, Schulsanierungen und Digitalisierung. Das kostet Milliarden. Die fordert Ministerpräsidentin Dreyer nun ein – auch beim Bund, der sie in Aussicht gestellt habe. Ob der dann auch mehr Mitsprache bei der Bildung haben soll, darüber wird gestritten.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert vom Bund die in Aussicht gestellten fünf Milliarden Euro für Computer und schnelles Internet an Schulen. „Bildungsministerin Wanka hat in der vergangenen Legislaturperiode fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen angekündigt, die nicht gekommen sind“, sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur. „Es gab eine ganz große Übereinstimmung unter allen Ländern inklusive dem Bundesbildungsministerium, dass es wichtig ist, dort in die Schulen zu investieren. Das Thema hat sich nicht verändert.“ „Bildung wird zum Milliardending“ weiterlesen