Was ein gutes Bild ausmacht

Scholl-Schüler lernen Wissenswertes über journalistische Fotografie

Mit den besten Fotos der Welt haben sich kürzlich Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums befasst. Denn das Gymnasium hat einen künstlerischen Schwerpunkt, der das Thema Fotografie nicht ausschließt. Und da bis zum 15. Februar eine Ausstellung von World Press Photo gezeigt wird und die Schüler bereits mehrfach Aufsätze zu Fotos der Ausstellung geschrieben hatten und sogar schon dafür ausgezeichnet wurden, bot es sich an, den Schülern die Bilder und die Fotografie noch auf eine andere Art nahezubringen. Es gastierte in der Schule eine Mitarbeiterin von World Press Photo, die den Schülern Interessantes über die Auswahl der besten Fotos berichtete.

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Klassenraum statt Katheterlabor

Am Internationalen Stiftungsgymnasium schlüpfen die Eltern für einen Tag in die Lehrer-Rolle
Eltern als Lehrer – das probierte das Internationale Stiftungsgymnasium jetzt zum zweiten Mal aus. Ein Kardiologe und eine Theaterpädagogin sorgten so zum Beispiel für eine abwechslungsreiche Unterrichtsstunde.

Einen für eine Schulstunde sehr ungewöhnlichen Anblick erleben am Donnerstagmorgen die 5. Klassen des Internationalen Stiftungsgymnasiums. „Hier seht ihr ein sehr gesundes Herz“, erklärt Karl-Heinz Binias und führt den Sensor des mobilen Ultraschallgeräts über die Brust seines Probanden. Die Schüler lauschen gespannt den Ausführungen des Kardiologen. Nur für eine von ihnen ist das alles nicht mehr ganz neu. Denn auch seine Tochter Anneliese ist dabei. Wie findet sie es, dass ihr Vater heute den Unterricht in ihrer Klasse für eine Stunde übernimmt? „Geht so“, ist die vorsichtige Antwort.

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Zurückrudern im Schulstreit

Bildungsminister will Mindestschülerzahlen doch nicht erhöhen / Entwurf war „nicht final“
Das Bildungsministerium sendet im Streit um künftig höhere Mindestschülerzahlen an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen Entspannungssignale an die CDU-Koalitionspartner SPD und Grüne. Zahlen von vergangener Woche seien nicht final gewesen, heißt es. Rudert der Bildungsminister zurück?

Noch am Wochenende war die SPD in heller Aufregung. Der scheidende Landeschef Burkhard Lischka kündete bereits massiven Widerstand an. Anlass: Ein öffentlich gewordener Entwurf zur Schulentwicklungsplanung 2022 aus dem Haus des Bildungsministers Marco Tullner (CDU). Das Papier sah künftig deutlich strengere Mindestschülerzahlen vor allem für Gymnasien und Gemeinschaftsschulen vor.

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Neue Debatte um Schulort

Suche nach Fläche im Osten Magdeburgs geht in nächste Runde
Eine neue Grundschule in Cracau fordert die CDU/FDP-Ratsfraktion. Grund: Die Suche nach geeigneten Flächen in Brückfeld war bislang nicht erfolgreich.

Der Osten Magdeburgs benötigt eine neue Grundschule. Seit Monaten wird aber um den geeigneten Standort gerungen. Die Fraktion CDU/FDP im Magdeburger Stadtrat hat jetzt einen Antrag eingebracht, nicht weiter wie vom Stadtrat mehrheitlich gefordert einen geeigneten Platz am Heumarkt zu suchen, sondern am Südwestende der Friedrich-Ebert-Straße unweit der Straße Am Brellin im weiter südlich gelegenen Cracau zu bauen.

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Wechsel in die fünfte Klasse als Thema für die Ferien

Ein wichtiger Schritt im Leben der Jungen und Mädchen ist der Wechsel von der vierten in die fünfte Klasse: Dann lernen die Kinder nicht mehr an der Grund-, sondern an der weiterführenden Schule. Im Dezember hat die Stadt die aktuelle Satzung veröffentlicht, nach der die Zurodnung zu einer weiterführenden Schule erfolgt: Angesichts steigender Schülerzahlen ist seit Jahren nicht mehr sichergestellt, dass alle einen Platz in einer fünften Klasse ihrer Wunschschule erhalten können. Daher müssen die Familien, die ihre Wunschschule in einer Schullaufbahnerklärung angegebenen haben, damit rechnen, an eine andere Schule verwiesen zu werden. Wie viele Kinder davon für den jetzt anstehenden Wechsel von der vierten in die fünfte Klasse betroffen sein werden, ist derzeit noch unklar. Die Stadt hatte an den Regularien gedreht, so dass jene, die an einer Schule in freier Trägerschaft oder an einer Spezialschule einen Platz sicher haben, nicht mehr an einer anderen Schule berücksichtigt werden. Da die ausgefüllten Formulare nach den Winterferien abgegeben werden müssen, lasse sich jetzt noch kein Trend abschätzen, war während des Ausschusses für Bildung, Schule und Sport des Magdeburger Stadtrats zu erfahren.

Um den Familien die Orientierung zu erleichtern, hat die Verwaltung einen Bildunsgwegweiser online unter www.magdeburg.de/publikationen veröffentlicht. Der Vertreter der Fraktion Die Linke wies in diesem Zusammenhang auch auf eine Handreichung mit Hinweisen zum Wechsel in die fünfte Klasse hin, die vom Stadtelternrat Magdeburg entwickelt wurde.

Behörde legt Lehrern Maulkorb an

Landesschulamt verbietet Werbung für Volksbegehren an Schulen
Ein Brief des Landesschulamtes Sachsen-Anhalt an die Schulen des Landes verärgert die Organisatoren eines Volksbegehrens für mehr Lehrer massiv.

In einem Schreiben vom 21. Januar hatte das Landesschulamt alle Mitarbeiter der Landesverwaltung an die „Pflicht zur Wahrung der politischen Neutralität“ erinnert. Es sei nicht möglich, dass Schulleitungen, Lehrer und Schulpersonal „in dienstlicher Eigenschaft“ das Volksbegehren unterstützen. „Die Schulleitungen können nicht als Boten für das Volksbegehren auftreten“, heißt es. Und: „Die Weiterleitung von Materialien für das Volksbegehren ist während des Dienstbetriebes der Schule unzulässig.“ Eine Werbung für das Volksbegehren könne nicht Gegenstand von Konferenzen sein.

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Stadtschülerrat macht Müll zum Thema

In Magdeburger Schulen soll die Mülltrennung verstärkt zum Thema werden. Diesen Wunsch hat Dustin Müller vom Stadtschülerrat bei der Januarsitzung des Schulausschusses an die Magdeburger Stadtverwaltung herangetragen. „Zu wissen, wie und warum man Müll trennt, ist ein praxisnaher Bildungsinhalt, den man den Kindern und Jugendlichen auch in der Schule vermitteln sollte“, sagte Dustin Müller. „Wer sich nicht an die Regeln hält, der riskiert ja auch, dass er zur Kasse gebeten wird“, erläuterte der Gymnasiast weiter.

Hintergrund: Das Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet Privathaushalte seit 2015 zur Mülltrennung. Damit ist auch eine fehlende oder falsche Trennung strafbar. Einzelheiten regeln die Kommunen – die Landeshauptstadt Magdeburg über die Abfallwirtschaftssatzung. In dieser ist nachzulesen, dass ein Verstoß gegen die Pflicht zur Abfalltrennung als Ordnungswidrigkeit geahndet wird. Kostenpunkt: bis zu 5000 Euro.

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Schlüsselübergabe in neuer Förderschule

Magdeburg hat eine neue Förderschule für körperbehinderte Kinder und Jugendliche: Zwei Jahre nach dem Spatenstich hat Oberbürgermeister Lutz Trümper gestern gemeinsam mit Bildungsminister Marco Tullner, Landräten und Vertretern der Landkreise Börde, Salzlandkreis sowie Jerichower Land und der Schulleiterin Grit Hacker den Ersatzneubau im Roggengrund 34 eingeweiht. Ein Großteil der Gesamtinvestitionssumme von rund 9 Millionen Euro, nämlich gut 7,5 Millionen, sind Landes-Fördermittel. Die neue Bildungseinrichtung bietet Platz für 150 Schüler mit körperlichen Handicaps.

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Ausfall Sitzung

Die für den 16. Januar geplante Sitzung entfällt. Die meisten Mitglieder sind wegen des Volksbegehrens gegen den Lehrermangel an Ihren Schulen unterwegs. Die Sitzung im Februar findet wie gewohnt am 3. Donnerstag im Februar statt.

Bei Fragen oder Anliegen bitte einfach per Mail oder das Kontaktformular an den Vorstand wenden.

Bündnis will Schulgesetz ändern

Das Bündnis „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben!“ will durch ein Volksbegehren das Schulgesetz ändern. Der Landeselternrat, der Landesschülerrat und diverse Gewerkschaften engagieren sich unter anderem dafür. Welche Ziele das Bündnis genau verfolgt, darüber wird heute Abend ab 18 Uhr in der Aula des Hegel-Gymnasiums, Geißlerstraße 4, informiert. Eine zweite Infoveranstaltung, die vom Stadtelternrat organisiert wird, findet an gleicher Stelle am 29. Januar um 18 Uhr statt. Weitere Infos gibt es unter www.denmangelbeenden.de.

Volksstimme Magdeburg