Keine Vorfahrt fürs Elterntaxi

Ratsfraktion Grüne/future! fordert Aktionsplan für mehr Verkehrssicherheit vor Grundschulen
Für Schlagzeilen sorgte zur Jahresbeginn die Aufforderung einer Olvenstedter Schule an die Eltern, Erstklässler nicht mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken – zur Sicherheit. Die Grünen im Stadtrat fordern im Gegenzug, das Umfeld aller Magdeburger Grundschulen auf Verkehrssicherheit zu testen.

Ein hohes Verkehrsaufkommen im Umfeld von Grundschulen ist der Normalfall und das Phänomen „Elterntaxi“ schon viel diskutiert. Das tägliche Chaos vor Schulbeginn war auch Motivation für den Appell der Grundschule „Am Grenzweg“ in Neu-Olvenstedt an die Elternschaft, Erstklässler zu deren eigener Sicherheit bitte nicht mit dem Rad zur Schule zu schicken. Der Aufschrei folgte auf den Fuß.

Viel Verkehr, vor allem auch durch „Elterntaxis“, und eine teils unübersichtliche Lage: Hier Aufnahmen vor Unterrichtsbeginn gestern an der Grundschule Sudenburg in der Braunschweiger Straße. Lösungen für mehr Verkehrssicherheit wie Querungshilfen, aber auch Tempo-20-Zonen und Einfahrt- oder Halteverbote wünscht die Fraktion Grüne/future! je nach Bedarf und örtlichen Gegebenheiten im Umfeld aller Magdeburger Grundschulen. Fotos (2): Uli Lücke
Viel Verkehr, vor allem auch durch „Elterntaxis“, und eine teils unübersichtliche Lage: Hier Aufnahmen vor Unterrichtsbeginn gestern an der Grundschule Sudenburg in der Braunschweiger Straße. Lösungen für mehr Verkehrssicherheit wie Querungshilfen, aber auch Tempo-20-Zonen und Einfahrt- oder Halteverbote wünscht die Fraktion Grüne/future! je nach Bedarf und örtlichen Gegebenheiten im Umfeld aller Magdeburger Grundschulen. Fotos (2): Uli Lücke
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Informationen und Hinweise des Stadtelternrats Magdeburg zum Ausfüllen der Schullaufbahnerklärung

Sehr geehrte Eltern,
jedes Jahr im Februar müssen sich Eltern und Kinder der 4. Klassen
entscheiden, auf welcher weiterführenden Schule das Kind seinen
Bildungsweg fortsetzen soll. Auf den folgenden Seiten möchten wir, der
Stadtelternrat, Ihnen aus unserer jahrelangen Erfahrung einige Hinweise
und Informationen geben, die Ihnen das Ausfüllen der
Schullaufbahnerklärung etwas leichter gestalten sollen.

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Besser mit dem Rad zur Schule

Stadt fragt Schulen zum Thema Radverkehr ab / Sicherheit auf den Wegen ist ein zentrales Thema
Wie kommen Grundschüler zum Unterricht? Diese Frage treibt Eltern, Lehrer, Anwohner und Sicherheitsexperten um. Starke Fürsprecher gibt es für die Idee, Kinder mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Inwiefern dazu die Infrastruktur in den Schulen stimmt, wird jetzt in den Einrichtungen abgefragt.

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„Der Ruf der Schule ist exzellent“

Die neue Schulleiterin des Hegelgymnasiums über Migration, Fridays for Future und Elterntaxis
Das Hegelgymnasium in städtischer Trägerschaft ist eine der beliebtesten Schulen in Magdeburg. Vor rund einem Jahr hatte Daniela Möcker die Nachfolge von Konrad Woitag angetreten, der in den Ruhestand gegangen war. Rainer Schweingel sprach mit der neuen Schulleiterin.
Schulleiterin Daniela Möcker, hier mit einem Bild des Hegelgymnasiums. Sie leitet seit einem Jahr die Schule und war zuvor an einem Gymnasium in Genthin tätig.

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Neustart zur Berechnung der Schulbezirke

In welche Schulen werden die Erstklässler im Jahr 2021 eingeschult? Eigentlich hätte der Stadtrat bereits im kommenden März darüber beraten sollen. Doch die Drucksache aus der Verwaltung, die erst eine Grundlage für die Diskussion bietet, wird im März noch nicht vorliegen. Ursache dafür ist, dass die Zuordnung der Magdeburger Straßenzüge zu bestimmten Grundschulen ein zweites Mal wiederholt werden muss.

Hintergrund: Die Stadt Magdeburg hat ein System ersonnen, das mit „atmenden Schulbezirken“ arbeitet, um zwei Ansprüchen gleichermaßen gerecht zu werden: Die Klassen möglichst nicht größer als 22 Schüler werden zu lassen und die Summer der Schulwege für alle möglichst kurz zu halten. Daher wurde ein Programm entwickelt, das anhand der konkreten Adressen der künftigen Erstklässler ermittelt, in welche Grundschule sie gehen sollen.

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Nachschlag für neue Grundschule

Bezüglich des geplanten Schulneubaus an der Wilhelm-Kobelt-Straße kann die Stadt jetzt einen Erfolg vermelden, der allerdings mit einem finanziellen Wermutstropfen verbunden ist. Denn es konnte zwar ein Unternehmen gefunden werden, das das Projekt aus einer Hand umsetzen wird. Allerdings steigen die Kosten für die neue Grundschule am Schlachthof um 775 000 Euro.

Die Stadtverwaltung war ursprünglich von 17,5 Millionen Euro Gesamtkosten für den vierzügigen Grundschulneubau samt Sporthalle ausgegangen. Auf die europaweite Ausschreibung hatten sich drei Interessenten gemeldet. Einer von ihnen schied gleich mangels ausreichender Qualifikation aus. Die beiden anderen sollten konkrete Angebote abgeben, woraufhin ein Bewerber einen Rückzieher machte, weil er kein wirtschaftliches Angebot einreichen konnte, wie die Verwaltung in einer aktuellen Beschlussvorlage für den Stadtrat erklärt.

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Verkürzte Stunden sollen helfen

Am Editha-Gymnasium setzen sich Lehrer, Schüler und Eltern für eine zeitlich flexiblere Unterrichtstaktung ein. An jeder Unterrichtsstunde sollen fünf Minuten gespart werden. Auf diese Weise entsteht ein zusätzliches Stundenkontingent. Eine Lehrerin hatte Widerspruch dagegen eingelegt.

Das sogenannte 80/10-Modell (von 90 Minuten werden zehn gespart) wird bereits an mehreren Schulen im Land getestet. Am Editha-Gymnasium hat eine Lehrerin, die verkürzt arbeitet, jedoch Widerspruch dagegen eingelegt. Bis zur Klärung hält sich die Schule nun wieder an den 45-Minuten-Takt, berichtet Schulleiterin Katja von Hagen. Bis zum vergangenen Schuljahr wurde das Modell an der Schule genutzt. Seit diesem Schuljahr und bis zur juristischen Klärung wird es ausgesetzt, sagte sie.

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