803 Schüler mehr an den Magdeburger Schulen

In Magdeburg haben im vergangenen Jahr 21 037 Schüler an den allgemeinbildenden Schulen gelernt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um 803 und damit um 3,8 Prozent, wie das Statistische Landesamt berichtet. Allein in Halle stieg die Schülerzahl um 4,0 Prozent und damit stärker als in Magdeburg. Die Landeshauptstadt fügt sich mit der Steigerung in den Trend der kreisfreien Städte und der Landkreise im Bundesland ein.

Insgesamt nahm die Schülerzahl in Sachsen-Anhalt im Schuljahr 2017/18 um 2786 und damit um 1,4 Prozent auf 193 947 zu. Im Bundesdurchschnitt gingen die Schülerzahlen im gleichen Zeitraum um 0,3 Prozent zurück.

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Neuer Überstunden-Rekord bei Sachsen-Anhalts Lehrern

Sachsen-Anhalts Lehrer häufen Jahr für Jahr immer mehr Überstunden an. Seit 2012/13 ist die Zahl um 34 Prozent gewachsen.

Die Last der Überstunden drückt immer schwerer auf Sachsen-Anhalts Schulen: In den vergangenen fünf Jahren stieg sie von 159 000 auf zuletzt 214 000 Stunden (+34 Prozent). Das geht aus Daten des Bildungsministeriums hervor. Besonders betroffen sind die Grundschulen. Hier wuchs die Zahl von 17 800 auf 26 800 (+50 Prozent).

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Stadt baut an ihren Schulen

Angesichts steigender Schülerzahlen ist es in den vergangenen Jahren an einigen Schulen eng geworden. Verwaltung und Stadtrat haben eine Reihe von Projekten zum Neubau und zur Erweiterung bestehender Schulen angeschoben, die jetzt nach und nach abgearbeitet werden. Die Stadtverwaltung hat nun während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Sport den in diesem Gremium organisierten Stadträten eine Übersicht über den Stand der Arbeiten gegeben. Demnach läuft der Bau der neuen Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung am Roggengrund als Ersatz für die Schule am Fermersleber Weg planmäßig. Hier war im März der Grundstein gelegt worden, und seit April stehen die ersten Seitenwände. Nach wie vor bestimmt der Hochbau das Bild.

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Magdeburger Familien ziehen vor Gericht

Von rund 80 im diesjährigen Bewerbungsverfahren (Lostopf) gescheiterten Familien, deren Kinder wegen Platzmangels auf Gymnasien oder Gemeinschaftsschulen in Magdeburg verteilt werden sollten, hatten zunächst neun geklagt. Drei Kinder konnten nachträglich auf frei werdende Plätze nachrücken, drei weitere riefen erfolgreich die Härtefallkommission an; bleiben drei Familien. Diese ziehen vor Gericht.

Die Urteile werden sowohl in der Stadtverwaltung Magdeburg als auch beim Bildungsministerium mit Spannung erwartet.

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Schulkind kostet 1000 Euro im Jahr

Eltern merken schnell: Mit dem Kind wachsen die Ansprüche und damit auch die Ausgaben. Ablesen lassen sich die steigenden Kosten an Zahlen des Statistischen Bundesamtes: So gaben Paarhaushalte in Deutschland im Jahr 2013 für ein Kind unter sechs Jahren im Schnitt 587 Euro im Monat aus. Für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren waren es schon 686 Euro im Monat.

Ein Teil dieser Kosten entfällt auf die Schulausstattung. Besonders zur Einschulung öffnen viele Eltern ihr Portemonnaie. Eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zum Schulanfang 2013 fand heraus: 238 Euro geben Eltern im Durchschnitt dafür aus. „Seitdem „Schulkind kostet 1000 Euro im Jahr“ weiterlesen

Pfützenschulhof wird trockengelegt

„Am Montag ist der erste Bagger auf den Hof gefahren“, sagt Riccardo Hermes, Leiter der Grundschule „Am Vogelgesang“, hörbar erleichtert. Denn zuvor hatten Lehrer, Eltern und Schüler jahrelang auf eine Sanierung des Pausenhofs gehofft. Dieser verwandelt sich bei jedem größeren Regenschauer in eine Schlammwüste, so dass er auf Tage nicht benutzbar ist. Das soll sich nun aber ändern.

Nach Auskunft des Schulleiters werden die Sanierungsarbeiten in zwei Abschnitten durchgeführt. Der erste soll bis zur Einschulung am 11. August beendet sein, damit die Gäste der Feier zur Turnhalle gelangen können, erklärt er.

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Rechtsbruch beim Schüler-Roulette?

308 Plätze für Fünftklässler bieten die beiden Magdeburger Gesamtschulen „Willy Brandt“ (Westring) und „Regine Hildebrandt“ (Pablo-Neruda-Straße) insgesamt zum neuen Schuljahr 2018/19. Die Zahl der Bewerber liegt mit 387 deutlich darüber. Auf die 112 Plätze an der Brandt-IGS gingen 210 Bewerbungen ein. 19 Bewerber konnten noch an die Hildebrandt-IGS (177 Bewerber auf 196 Plätze) umgeleitet werden.

Knapp 80 Kinder gingen in der Folge leer aus bei ihrer IGS-Bewerbung. 21 Familien wollten die Ablehnung nicht auf sich bewenden lassen und riefen die Härtefallkommission an. 13 bahnten ihren Kindern auf diesem Weg tatsächlich den nachträglichen Sprung an die gewünschte Schule. So weit.

Im Hintergrund gärt schon seit Jahren ein Streit zwischen Stadt und Land, zwischen Stadt und Elternrat, zwischen Stadt und Teilen des Stadtrates. „Rechtsbruch beim Schüler-Roulette?“ weiterlesen

Toilettenverbot im Schulunterricht?

Dürfen Lehrer den Toilettengang im Unterricht verbieten? Ein Vorfall an einer Magdeburger Schule lieferte jetzt den Grund zur Nachfrage. Eine eindeutige Antwort gibt es jedoch nicht

Eine Neuntklässlerin bittet ihre Lehrerin in einer Doppelstunde, sie zur Toilette gehen zu lassen. Diese verweigert ihr jedoch den Wunsch und beruft sich auf die Schulordnung. Das Mädchen geht dennoch, weil sie der Meinung ist, dass man ihr das nicht verbieten darf. Die Folge: ein Vermerk im Klassenbuch und ein Hinweis an die Eltern.

So weit die Vorgeschichte. Geschehen ist diese im April an der IGS „Willy Brandt“. Die Mutter des Mädchens wandte sich an die Volksstimme, weil sie mit der Behandlung ihrer Tochter nicht einverstanden ist. „Toilettenverbot im Schulunterricht?“ weiterlesen

Zwangsgeld für Eltern von Schwänzern

187 Mal griffen Richter auch 2017 zum letzten Mittel. Nachdem Gespräche, Bußgelder und Arbeitsstunden keine Wirkung zeigten, schickten sie Schulschwänzer in den Jugendarrest. Die maximal einwöchige Sanktion ist seit Jahren umstritten. Die SPD hätte sie am liebsten schon 2013 abgeschafft. In den Verhandlungen über ein neues Schulgesetz haben SPD und Grüne nun einen neuen Anlauf gestartet. „Der Arrest bringt Schwänzer nicht in die Schule und führt mit dazu, dass Schüler die Schule ohne Schulabschluss verlassen“, sagt Bildungsexpertin Angela Kolb-Janssen. Die SPD-Politikerin beruft sich auf einen Passus im Koalitionsvertrag. Darin heißt es: „Schulschwänzer gehören in die Schule, nicht in den Jugendarrest.“ „Zwangsgeld für Eltern von Schwänzern“ weiterlesen

Projekt soll Kreativität wecken

Manchmal machen sich Ideen einfach selbstständig und man steckt plötzlich mittendrin in einer spannenden Geschichte. Aber wie schreibt man solche Geschichten am besten auf? Wie fängt man eine Idee ein und was macht einen guten Anfang aus? Seit 2014 treffen sich Schüler der Grundschule „Am Brückfeld“ kontinuierlich zum Schreiben unter der Anleitung von Renate Sattler, Vorsitzende des Schriftstellerverbandes Sachsen-Anhalt. Mit der feierlichen Aufnahme in die Schreibwerkstatt der „Flinken Federn“ starteten kürzlich 15 Grundschüler das neue Schreibprojekt „Kulturschatzkiste“. „In den nächsten zwei Jahren werden die Kinder ausprobieren, was mit Sprache alles möglich ist. In der näheren Umgebung werden sie auf Entdeckungsreise gehen, auch Exkursionen in den Auwald und zu Kultureinrichtungen unserer Stadt erleben, über die sie schreiben können“, berichtet Renate Sattler. Lesungen „Projekt soll Kreativität wecken“ weiterlesen