Für ein besseres Miteinander

Für die Kinder der dritten Klasse der Ganztagsschule Lindenhof war der Montag ein ganz besonderer Tag. Denn statt Mathe und Deutsch stand an diesem Tag ein Projekt auf dem Stundenplan. Unter dem Motto „Interkulturelles Miteinander“ starteten die Schüler in die Woche.

Ziel des Projekts: die Kinder für ein angenehmes Miteinander im Klassenraum und auf dem Schulhof sensibilisieren. Durch gemeinsame Aktivitäten lernten die Schüler insbesondere an diesem Tag, fachliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und so Vorurteile abzubauen.

Langfristig zielt das Projekt darauf ab, das Konfliktpotenzial untereinander zu senken, indem Gemeinsamkeiten in den Vordergrund treten und Unterschiede an Bedeutung verlieren.

Gleich mehrere zum Motto passende Stationen durften die Kinder durchlaufen. Jede Station stellte die Kinder vor unterschiedliche Herausforderungen. Bei der „Kunstwerkstatt“ kreierten sie beispielsweise ein gemeinsames Kunstwerk, welches ihr Kooperationsvermögen förderte. Die Station „Ich bin ich“ ermöglichte den Kindern die Vielfalt jedes Einzelnen als etwas Positives wahrzunehmen.

Sich gegenseitig zuzuhören und gemeinschaftlich Konfliktlösungsstrategien zu erarbeiten, wurde bei der Station „Maulwürfe und Affen“ geübt. Bei der vierten Station „Gemeinsam aktiv“ zeigten die Kinder, wie gut sie schon im Team arbeiten können, merkten aber schnell, dass nicht nur ein vernünftiger Umgangston, sondern auch der respektvolle Umgang und die gegenseitige Rücksichtnahme eine große Rolle spielen.

Organisiert wurde das Projekt von den Schulsozialarbeitern Jessica Froese und Aaron Steigerwald vom Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt und ihrer Kollegin Cindy Dannehl. Unterstützt wurden sie dabei von Vanessa Gottlebe und Maria Prikhodko (Servicestelle Interkulturelles Lernen in Schulen) sowie den freiwilligen Helfern Rashid Alshakal und Anthony Niemann.

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