Magdeburg schließt weitere Grundschule

Personal mit Coronavirus infiziert / Gastwirte denken über Hygieneaufschlag nach
Das Coronavirus breitet sich in Magdeburg weiter aus. Jetzt bleibt die elfte Schule geschlossen. Betroffen ist die Grundschule in Westerhüsen. Eine Reinigungskraft war positiv auf Covid-19 getestet worden, teilte die Stadt gestern mit.

Auch weitere sieben Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bleiben zu. Das sei jedoch nur eine reine Vorsichtsmaßnahme, so die Stadt. In den Jugendclubs hätten sich vor allem Kinder aus Familien aufgehalten, in denen das Coronavirus aufgetreten ist. Zwei andere Häuser sind bereits seit Montag zu.

In Magdeburg ist seit März bei nunmehr 194 Menschen das Virus nachgewiesen worden. Seit Mittwoch kamen acht Fälle hinzu. Zum Vergleich: Am Freitag voriger Woche lag die Gesamtzahl bei 132.

Unterdessen denken Gastronomen in Magdeburg darüner nach, einen Hygieneaufschlag von 2,50 Euro pro Tisch zu berechnen. In Halle ist dies bereits in einigen Restaurants üblich. Michael Schmidt, Präsident des Dehoga-Landesverbands Sachsen-Anhalt, ist grundsätzlich mit der Erhebung des Hygienezuschlags einverstanden. Dennoch ist aus seiner Sicht ein Inklusivpreis, der sich aus Preisen von Speisen und Getränken zusammensetzt, für die Gäste angenehmer. „Jeder Gast sollte einen Endpreis haben“, so Schmidt. Er habe aber Verständnis für die Gastronomen, die mit einem Hygienezuschlag ihre Mehrkosten auffangen wollen. Eine allgemeine Empfehlung der Dehoga gibt es aber nicht. „Das soll jeder Wirt für sich selber entscheiden“, sagt Schmidt.

Volksstimme Magdeburg

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