Platz für 400 neue Grundschüler

Das leerstehende Schulgebäude in der Moldenstraße soll zum Schuljahr 2020/21 als vierzügige Grundschule wieder genutzt werden. Die Planungen starten jetzt.

2013 war die Sprachförderschule Anne Frank aus der Moldenstraße nach Stadtfeld umgezogen. Seitdem stand das Gebäude vom Typ Erfurt II leer. Zur Entlastung der überfüllten Grundschule „Am Nordpark“ soll es nun als vierzügige Grundschule reaktiviert werden.

Zunächst sollen 65 000 Euro für die Planung der Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulhauses bereitgestellt werden. Im Juni soll der Stadtrat dem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung zustimmen. Zur weiteren Finanzierung des Vorhabens „Platz für 400 neue Grundschüler“ weiterlesen

Neuer Schulweg wird gebaut

An der Straße Kannenstieg ist in den vergangenen Jahren ein neues Wohngebiet entstanden. Ein gutes Dutzend Eigenheime steht mittlerweile auf dem Gelände des früheren Herdergymnasiums, das bereits vor über zehn Jahren abgerissen worden war. Während einige schon grüne Gärten haben, sind andere noch im Rohbau.

Derzeit wird noch ein neuer Gehweg zwischen der Grundschule „Am Kannenstieg“ und dem entstandenen Wohngebiet angelegt. Dieser bietet künftig vor allem für die Schüler eine direkte Verbindung zum Neuen Sülzeweg.

Volksstimme Magdeburg 08.05.2018

Sprachschule

Ein junger Mann – offenbar asiatischer Abstammung – starrt einem anderen auf den Rücken und versucht zu lesen, was da steht. Irgendwann gibt er auf und fragt einen Dritten neben sich: „Was heißt das?“ Der Angesprochene lacht und erklär: „Wir können hier zum Beipiel kein G. Und sagen Sie ja nicht Maaaagdeburg.“ Inzwischen finden sich noch ein paar ehrenamtliche Sprachlehrer mehr um den Asiaten ein. Der übt fleißig: „Mach-de-burch. Ahhhh!“ Der erste Teil des Schriftzugs ist übersetzt. Aber dann: „Uffje-stiejen?“ Kurz aufgeklärt, weiß der Sprachschüler sofort Bescheid. Sportlich scheint er in der Stadt schon mehr zu Hause als sprachlich. „Machdeburch is uffjestiejen“, lässt er sich das eben Gelernte andächtig auf der Zunge zergehen und guckt stolz in die Runde. Den Sprachlehrern geht’s runter wie Öl.

Volksstimme Magdeburg 08.05.2018

In der 8. Stunde macht das Erfinden am meisten Spaß

In der Schule steht nicht nur das Einmaleins, Grammatik und Turnen auf dem Stundenplan: Mit dem Projekt „Fifty-Fifty“, zu Deutsch Hälfte-Hälfte, sollen Magdeburger Schüler motiviert werden, durch umweltfreundliches Verhalten Energie zu sparen. Der Name ist hierbei Programm: 50 Prozent der eingesparten Energiekosten werden der Schule zur Verfügung gestellt. In der Landeshauptstadt sind im Schuljahr 2016/2017 dadurch insgesamt rund 10 Tonnen Kohlendioxid und 5400 Euro an Energie-kosten eingespart worden. Das wurde bei der Abschlussveranstaltung des 19. „Fifty-Fifty“-Projekts am Mittwoch in den Räumlichkeiten der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) bekanntgegeben. Die jungen Teilnehmer aus sieben Schulen stellten hier gemeinsam mit ihren Lehrern stolz ihren Beitrag zum Klimaschutz und Energiesparen vor. Folgende Schulen haben am Energiesparprojekt teilgenommen: die Gemeinschaftsschulen Oskar Linke, Gottfried Wilhelm Leibniz und Johann Wolfgang von Goethe, die Grundschulen Am Fliederhof, Am Kannenstieg und Am Pechauer Platz und das Editha-Gymnasium. „In der 8. Stunde macht das Erfinden am meisten Spaß“ weiterlesen

Magdeburger Schüler sparen Energiekosten

Magdeburger Schulen haben beim „Fifty-Fifty-Energie-Sparprojekt“ im Schuljahr 2016/17 rund 5400 Euro Energiekosten eingespart.

In Magdeburg sind im Schuljahr 2016/17 im Rahmen des „Fifty-Fifty-Energie-Sparprojektes“ rund 10 Tonnen CO2 und 5400 Euro an Energiekosten eingespart worden. Das wurde bei der Abschlussveranstaltung des Projektes am 2. Mai 2018 bekanntgegeben.

An dem Projekt nahmen teil: die Gemeinschaftsschulen Oskar Linke, Gottfried Wilhelm Leibniz und Johann Wolfgang von Goethe, die Grundschulen Am Fliederhof, Am Kannenstieg und Am Pechauer Platz sowie das Editha-Gymnasium.

Mit einer Wetterstation „Magdeburger Schüler sparen Energiekosten“ weiterlesen

Zwangsgeld für Eltern von Schwänzern

187 Mal griffen Richter auch 2017 zum letzten Mittel. Nachdem Gespräche, Bußgelder und Arbeitsstunden keine Wirkung zeigten, schickten sie Schulschwänzer in den Jugendarrest. Die maximal einwöchige Sanktion ist seit Jahren umstritten. Die SPD hätte sie am liebsten schon 2013 abgeschafft. In den Verhandlungen über ein neues Schulgesetz haben SPD und Grüne nun einen neuen Anlauf gestartet. „Der Arrest bringt Schwänzer nicht in die Schule und führt mit dazu, dass Schüler die Schule ohne Schulabschluss verlassen“, sagt Bildungsexpertin Angela Kolb-Janssen. Die SPD-Politikerin beruft sich auf einen Passus im Koalitionsvertrag. Darin heißt es: „Schulschwänzer gehören in die Schule, nicht in den Jugendarrest.“ „Zwangsgeld für Eltern von Schwänzern“ weiterlesen

Größte Lehrer-Ausschreibung in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt startet die bisher größte Ausschreibungsrunde für Lehrkräfte – Weitere Öffnungen, neue Anreizsysteme und Qualifikationen.

Sachsen-Anhalt sucht so viele neue Lehrer auf einmal wie niemals zuvor. Am Freitag startet eine Ausschreibungsrunde für 610 Stellen, wie Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Donnerstag in Magdeburg sagte. Ziel sei unter anderem, möglichst alle Referendare nach ihrem Abschluss im Land zu halten.

Im Kampf gegen den Lehrermangel will das Land binnen eines Jahres 1000 neue Kollegen verpflichten. In früheren Runden waren immer Plätze freigeblieben. In diesem Jahr konnten den Angaben zufolge bisher 230 Stellen besetzt werden.

Jetzt gibt es Tullner zufolge Zulagen für schwer zu besetzende Stellen. Bewerber für Grund- und Förderschulen müssten meist nur ein vorgegebenes Fach unterrichten können. Gymnasiallehrer könnten an Sekundarschulen abgeordnet werden.

Volksstimme Magdeburg 26.04.2018

Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt

Der Girls‘- und Boys‘-Day ist ein spezieller Tag zur Berufs- und Studienorientierung. Der Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat zur Teilnahme am Zukunftstag alles Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 aufgerufen und die Schirmherrschaft übernommen. Immer noch gibt es Berufe, in denen nur sehr wenige Frauen bzw. nur sehr wenige Männer arbeiten. Oft sind dies Berufe, die abwechslungsreich sind und spannende Karrieremöglichkeiten bieten.

Am Girls’Day-Mädchen-Zukunftstag erhalten Mädchen die Möglichkeit, praxisnah im Handwerk und in der Industrie sowie in Hochschulen und Forschungseinrichtungen technische und naturwissenschaftliche Berufe kennenzulernen. Sie erhalten auch Einblicke in die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und entdecken so vielleicht, dass diese Berufe ihren Begabungen und Neigungen entsprechen.

Der Boys’Day-Jungen-Zukunftstag lädt Jungen deshalb dazu ein, pflegerische, soziale und erzieherische Berufe auszuprobieren. An diesem Tag können sie den Alltag in einer Kindertagesstätte, im Krankenhaus oder Seniorenheim, einer Grundschule oder einem Schulhort entdecken.

Der Zukunftstag eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen und eigene Fähigkeiten zu testen.

Anspruch auf Förderung und Betreuung in einer Tageseinrichtung

Wussten Sie schon, dass jedes Kind bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres Anspruch auf Förderung und Betreuung in einer Tageseinrichtung hat?

Speziell gemeint ist hier die Hortbetreuung vor und nach dem Unterricht. In der Regel ist es so, dass Ihr Kind eine Hortbetreuung in der Grundschule in Anspruch nehmen kann. Nach der Grundschule (ab 5. Klasse bis 6. Klasse) wird meist keine Hortbetreuung mehr angeboten. Das Fehlen einer Hortbetreuung beruht meist darauf, dass die Eltern mangels ausreichender Informationen keinen Betreuungsplatz abfordern.

Hier können Sie das Gesetz zum Anspruch auf Betreuung nach lesen.

Was müssen Sie tun, wenn Sie eine Hortbetreuung für Ihr Kind bis zum Vollendung des 14. Lebensjahr benötigen: „Anspruch auf Förderung und Betreuung in einer Tageseinrichtung“ weiterlesen