„Starke Schule“ stellt sich Eltern und Kindern vor

Am kommenden Sonnabend, 13. Januar, findet von 10 bis 13 Uhr an der Integrierten Gesamtschule (IGS) „Willy Brandt“, Westring 30-32, ein Tag der offenen Tür statt. Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2018/19 in die 5. Klasse wechseln, können sich dabei ein Bild von der Schule machen. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Eltern von Schülern der 10. Klassen von Sekundarschulen erfahren, wie man mit dem Erweiterten Realschulabschluss das Abitur erwerben kann.

Über die Angebote wie z. B. Projektunterricht im Umfang von sechs Stunden pro Woche, Methodenkonzept, Individuelle Lernzeit als auch über die Schwerpunkte der einzelnen Unterrichtsfächer können sich die Eltern mit ihren Kindern informieren. Als Auszeichnung für das besondere Lernkonzept wurde die IGS „Willy Brandt“ als Referenzschule des Landes Sachsen-Anhalt durch das Ministerium für Bildung berufen und mit dem Titel „Starke Schule“ ausgezeichnet.

Volksstimme Magdeburg 11.01.2018

Linke wirft Tullner Verlogenheit vor

Magdeburg (aw) l Für Äußerungen zur Zukunft der Förderschulen erntet Bildungsminister Marco Tullner (CDU) harsche Kritik von der Opposition. „Die Behauptung, die Förderschulen stärken zu wollen, ist an Verlogenheit nicht zu überbieten“, sagte Linken-Fraktionschef Thomas Lippmann. In keiner anderen Schulform seien Unterrichtsausfall (9 Prozent) und Krankenstand der Lehrer (10 Prozent) ähnlich hoch. Dabei sei es Tullners Aufgabe als Chef des Schulsystems, die Voraussetzungen für die nötige Unterstützung von Förderschülern zu schaffen. Das Ministerium wies Kritik zurück. „Probleme haben wir nie bestritten“, sagte Sprecher Stefan Thurmann. Das entbinde aber nicht von der Pflicht, sich Gedanken über die Zukunft der Schulform zu machen. Förderschulen würden zudem etwa bei Stellen-Ausschreibungen verstärkt berücksichtigt.

Tullner hatte zuletzt erklärt: Die Idee, dass alle Kinder dieselbe Schule besuchen müssen, sei eine Überinterpretation der Behindertenrechtskonvention. Eine Förderung sei wegen des allgemeinen Personalmangels an Förderschulen oft besser möglich. Im Dezember hatte Tullner ein Förderschulkonzept vorgelegt. Darin bekennt er sich zum Erhalt der Schulform.

Volksstimme Magdeburg 11.01.2018

Für gute Schulen – Magdeburger des Jahres

Platz 8: Detlef Hubold vertritt Elterninteressen

Rund zehn Jahre lang hat Detlef Hubold im Stadtelternrat ehrenamtlich die Interessen Tausender Eltern an guten Lernbedingungen vertreten. Aus dem Kampf gegen Schulschließungen wurde der Kampf um Schulneubauten. Am Einschwenken der Stadt auf ein Grundschul-Ausbauprogramm haben Hubold und seine Mitstreiter Anteil. Außerdem gehört er zu den Miterfindern der Schulmesse, auf der sich jährlich Tausende Eltern und Schüler informieren.
Detlef Hubold

Volksstimme Magdeburg 10.01.2018 (Artikel Katja Tessnow)

Tullner will Lehrer mit „Buschzulage“ in die Provinz locken

Am Gymnasium Gardelegen fehlten zuletzt Lehrer für Musik, Kunst und Religion. Bei den Sprachen war die Situation gar so angespannt, dass die Wahlmöglichkeit bei der zweiten Fremdsprache auf der Kippe stand. Die Situation hat sich inzwischen entspannt, sagte Schulleiter Dietmar Collatz gestern. In naher Zukunft aber würden erneut Lehrer altersbedingt ausscheiden.

Die Stadt in der Altmark steht mit solchen Problem nicht allein. Sachsen-Anhalt gelingt es immer schlechter, junge Pädagogen für Stellen auf dem Land zu begeistern. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) will das nun ändern. Er könne sich Zulagen für Lehrer vorstellen, die ihren Job etwa in der Altmark oder dem Wittenberger Raum antreten, sagte Tullner der Deutschen Presse-Agentur. Haushaltsmittel dafür könnten bereits 2019 eingestellt werden. „Tullner will Lehrer mit „Buschzulage“ in die Provinz locken“ weiterlesen

Bildung wird zum Milliardending

Streit unter möglichen Regierungspartnern – SPD will Kooperationsverbot kippen, Union dagegen

Deutschland braucht mehr Lehrer, Schulsanierungen und Digitalisierung. Das kostet Milliarden. Die fordert Ministerpräsidentin Dreyer nun ein – auch beim Bund, der sie in Aussicht gestellt habe. Ob der dann auch mehr Mitsprache bei der Bildung haben soll, darüber wird gestritten.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert vom Bund die in Aussicht gestellten fünf Milliarden Euro für Computer und schnelles Internet an Schulen. „Bildungsministerin Wanka hat in der vergangenen Legislaturperiode fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung der Schulen angekündigt, die nicht gekommen sind“, sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur. „Es gab eine ganz große Übereinstimmung unter allen Ländern inklusive dem Bundesbildungsministerium, dass es wichtig ist, dort in die Schulen zu investieren. Das Thema hat sich nicht verändert.“ „Bildung wird zum Milliardending“ weiterlesen

Digitales Klassenzimmer kommt an

Bildungsminister Marco Tullner will Kommunen weiter mit Bundesprogramm unterstützen

Magdeburg (dpa) l Auf das milliardenschwere Bundesprogramm müssen die Schulen weiter warten, doch das Land legt sich mit eigenen Mitteln für das digitale Klassenzimmer ins Zeug. Das kleinere Landesprogramm wird aus Sicht von Bildungsminister Marco Tullner schon gut angenommen. Seit dem Start im Frühjahr wurden zwölf Projekte unterstützt, wie der CDU-Politiker sagte. Insgesamt seien 1,8 Millionen Euro investiert worden. Davon kamen 1,4 Millionen Euro aus dem Fördertopf des Landes, den Rest zahlten die Träger.

Das Land will die Kommunen bei der Anschaffung von Tablets, neuen Computern oder auch elektronischen Tafeln unterstützen.

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Schulen fehlen pro Woche fast 10 000 Stunden

Die Linke sieht erteilten Unterricht in Sachsen-Anhalt auf „Tiefststand“

Nach jüngsten Daten ist die Zahl erteilter Unterrichtsstunden im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Linken-Fraktionschef Thomas Lippmann spricht vom „geringsten Unterrichtsangebot in der Geschichte des Landes“. Das Bildungsministerium widerspricht.

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Weihnachtsmangelwald

Magdeburg (aw) l Vorgezogene Bescherung für die Landesregierung: Mit einem „Weihnachtsmangelwald“ hat eine Volksinitiative gestern vor dem Landtag auf den Personalmangel in den Schulen aufmerksam gemacht. Geschmückt waren die Bäume mit mehr als 1000 CDs, auf denen Schüler und Lehrer aus allen 14 Kreisen Wünsche formuliert hatten. „Ich möchte, dass meine Lehrerin für mich Zeit hat“, schrieb etwa eine Schülerin der Grundschule Staats (Landkreis Stendal). Eine Kernforderung der Initiative ist die rasche Einstellung von 1000 Lehrern zusätzlich. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) verwies auf Pläne, die Stellenzahl ab 2019 zu erhöhen. Der Landtag stimmt im Januar über die Forderungen ab.

Foto: A. Walter

Volksstimme Magdeburg 21.12.2017

Schulmesse in Magdeburg am 25.11.2017

Besucherrekord bei der 10. Schulmesse

Fast 3000 Gäste sind zu der vom Stadtelternrat organisierten Schulmesse erschienen. Messerekord!

Das zeugt von einem wachsenden Elterninteresse am Bildungsweg ihrer Kinder. Immer mehr ist aber auch von Sorgen zu hören. Restlos volle Schulen, Unterrichtsausfall und Lehrermangel in allen Schulen der Landeshauptstadt und im ganzen Land. Was erwartet unsere Kinder?

Die Magdeburger Elterninitiative „Bildung in Not“ fand ebenfalls großen Zuspruch. Sie unterstützt die Forderungen nach mehr Lehrerinnen, Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern an unseren Schulen.

Vielen Dank an dieser Stelle allen  Partnern, die sich aktiv an der Organisation beteiligt haben. Nur so wurde die Veranstaltung zu einem vollem Erfolg.

PS: 2018 – am letzten Novembertag, wird die 11. Schulmesse stattfinden. Halten Sie sich den Tag frei!

Volksstimme – Schulmesse 2017