Stadt baut an ihren Schulen

Angesichts steigender Schülerzahlen ist es in den vergangenen Jahren an einigen Schulen eng geworden. Verwaltung und Stadtrat haben eine Reihe von Projekten zum Neubau und zur Erweiterung bestehender Schulen angeschoben, die jetzt nach und nach abgearbeitet werden. Die Stadtverwaltung hat nun während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Sport den in diesem Gremium organisierten Stadträten eine Übersicht über den Stand der Arbeiten gegeben. Demnach läuft der Bau der neuen Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung am Roggengrund als Ersatz für die Schule am Fermersleber Weg planmäßig. Hier war im März der Grundstein gelegt worden, und seit April stehen die ersten Seitenwände. Nach wie vor bestimmt der Hochbau das Bild.

Die neue Grundschule in der Kobeltstraße, die in Nachbarschaft der Hermann-Gieseler-Halle fünfzügig die Grundschule am Westring aufnehmen soll, ist in der Vorbereitung. Zum Jahresende soll dem Stadtrat die Entwurfsplanung vorgelegt werden, damit dieser den Weg für die weiteren Vorbereitungen zum Bau der neuen Schule ebnen kann.

Ein paar Monate eher sollen die Planungen für die Grundschule Brückfeld vorgelegt werden. Hier soll die bestehende Schule um einen Neubau ergänzt werden, um Platz für weitere Klassen und für den Hort zu schaffen.

Zur Grundschule Ottersleben gab es keinen neuen Stand.

Zur Schule in der Bertolt-Brecht-Straße, die wiederbelebt werden soll, sind die Ausschreibungen zu den notwendigen Arbeiten abgeschlossen. Im Schulausschuss hieß es dazu, dass die Ergebnisse „nicht prickelnd“ seien. Man hoffe dennoch, die „Preise noch etwas komprimieren zu können“.

Wiederbelebt werden soll auch das Schulgebäude in der Moldenstraße als Grundschule. Für dieses Vorhaben sind finanzielle Mittel für das Jahr 2018 angemeldet. Vorher können die Arbeiten nicht beginnen.

In der Nachbarschaft der künftigen Grundschule an der Moldenstraße befindet sich die Grundschule Nordpark. Nach dem Auszug der Makarenko-Förderschule waren in diesem Gebäudekomplex Räume frei geworden, die für den Grundschulbetrieb hergerichtet werden.

Für Grundschule Fliederhof und Goethe-Gemeinschaftsschule wurden zur energetischen Sanierung Fördermittelanträge im April abgegeben. Die Fördermittel fürs Edithagymnasium liegen inzwischen vor. Im Ausweichstandort Gneisenauring, wo in der früheren Lea-Grundig-Schule beim letzten Unwetter Wasser in den Keller eingedrungen war, müssen jetzt Schäden beseitigt werden. Laut Stadtverwaltung werden diese aber behoben sein, wenn die Klassen der Grundschule Diesdorf zum neuen Schuljahr für die Zeit ihrer Sanierung hier untergebracht sein werden.

An der Regenbogenschule soll im August mit den Arbeiten an den Fundamenten begonnen werden.

Für die Bauarbeiten an der Grundschule Westerhüsen ist eine Drucksache aus der Verwaltung in Vorbereitung, anhand der der Stadtrat den Weg für die weiteren Arbeiten freimachen kann.

Volksstimme Magdeburg 23.06.2018

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