Start für den Umzug an den Roggengrund

Bauarbeiten an der neuen Förderschule sind abgeschlossen / Erste Visite der Schüler vor den Weihnachtsferien
Die Schüler der Förderschule für Körperbehinderte startet in einem neuen Domizil in das neue Jahr. Der Schulneubau am Roggengrund ist abgeschlossen, das Haus mit dem Namen Förderschule „Am Sternsee“ kann bezogen werden.

Endspurt in Neu-Olvenstedt: Die Förderschule für Kinder und Jugendliche mit einer Körperbehinderung im Roggengrund wird dieser Tage fertiggestellt. Wie während der Sitzung des Schulausschusses zu erfahren war, stand im November die Übergabe des neuen Schulkomplexes – und zwar vom Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement, der für den Bau und den Erhalt der städtischen Immobilien zuständig ist, an den Fachbereich Schule und Sport der Verwaltung auf dem Plan.

Zu den Aufgaben des Fachbereichs gehört unter anderem, die Schulgebäude mit Inventar auszustatten – von den Stühlen und Tischen über Tafeln bis hin zu den Geräten, die zum Experimentieren in den Fachkabinetten der Schulen benötigt werden. In den Schulräumen wurden folglich inzwischen eine Reihe von Möbeln aufgestellt.

Nach jetzigem Stand steht einem Umzug der Schule vom bisherigen Standort im Fermersleber Weg 21 in den Roggengrund 34 nichts im Wege. Der Unterrichtsbeginn in dem Neubau ist für Mitte Januar geplant.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien lernen die Schüler das neue Haus erstmals kennen. Wie Michael Sommer von der Förderschule informiert, besuchen sie am 20. Dezember das neue Domizil und richten jeweils ihre Räumlichkeiten mit einem Mitbringsel ein.

Der Neubau der Förderschule war notwendig geworden, da der alte Standort am Fermersleber Weg vom Platz her längst nicht mehr ausgereicht hatte. Als Streitpunkt hatte sich dabei erwiesen, wer das Vorhaben zahlen soll. Denn nicht allein Magdeburger Schüler lernen an der Förderschule – auch Kinder und Jugendliche aus benachbarten Landkreisen besuchen hier den Unterricht. Der Grund: In den Landkreisen würde es sich aufgrund der Schülerzahlen nicht lohnen, eigene Förderschulen zu bauen. Am Ende wurde vereinbart, dass das Land etwa 7,5 Millionen Euro und damit knapp 88 Prozent der Gesamtkosten an dem Neubau trägt. Am 5. Januar 2018 hatten die Arbeiten auf dem Gelände in Neu-Olvenstedt begonnen, im März war der Grundstein gelegt worden. Ab Januar 2020 sollen hier 150 Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse lernen können.

Volksstimme Magdeburg

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