Westerhüsen: Ausweichquartier wird gesucht

Eine zweizügige Schule mit Hortbetrieb. Mit einem Umbau der Grundschule Westerhüsen soll dieses Ziel erreicht werden, damit mehr Schüler die Schule an der Zackmünder Straße besuchen können. Dazu ist geplant, die Schule umzubauen. In einem weiteren Schritt ist der Bau einer Ein-Feld-Sporthalle am Standort vorgesehen. Fertigstellung: 31. Dezember 2022. Dafür machte der Stadtrat mit einem Grundsatzbeschluss im vergangenen Jahr den Weg frei. Bis Ende des Jahres soll ein Planungsbüro ausgewählt sein, die Kapazitätserweiterung der Schule zu erarbeiten.

Während der Bauzeit werden Schüler und Lehrer einen Ausweichstandort nutzen. Dies geht aus einer Stellungnahme der Verwaltung auf eine Anfrage der AfD hervor. Aus sicherheitsrelevanten Aspekten sowie für einen schnelleren Baufortgang sei dies notwendig. Offen ist, welches Objekt dafür genutzt wird. Erste Abstimmungsgespräche laufen, „um im Rahmen der Abwägung eine für alle Betroffenen möglichst vertretbare Lösung zu erarbeiten und vorzuschlagen“, so der Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport Dr. Matthias Puhle. Und: „Die Beteiligten vor Ort werden zeitnah in diesen Prozess einbezogen.“

Nachbarn haben ein Schulwegproblem
Unabhängig vom Ausweich- standort sei keine Änderung des Schulbezirks vorgesehen, heißt es weiter. Für Grundschüler aus Beyendorf-Sohlen ist das Bauvorhaben bzw. die Entscheidung über den Ausweichstandort von besonderem Interesse: Sie werden ab 2020/21 in Westerhüsen eingeschult. Zwar wird mit der Fahrplan- umstellung am 15. Dezember mit der Reaktivierung der Buslinie 66 die Busanbindung der Ortschaft verbessert, der Schulstandort in Wester- hüsen wird nach gegenwärtigem Stand anders als die Schulen im Stadtteil Reform dabei aber nicht einbezogen, was für Diskussionen im früheren Bördedorf sorgte (wir berichteten).

Volksstimme Magdeburg

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