Zweisprachiger Unterricht am Hegel-Gymnasium Magdeburg ist in Gefahr

Eine Hiobsbotschaft gab es kurz vor den Sommerferien für Schüler des Hegel-Gymnasiums: Das Fach Geografie kann im nächsten Schuljahr nicht auf Englisch angeboten werden.

Eine bilinguale Abiturprüfung in Geografie wird am Hegel-Gymnasium in Magdeburg vorerst nur noch im nächsten Schuljahr möglich sei. Denn beide Lehrerinnen, die das Fach auf Englisch unterrichteten, haben die Schule gewechselt. Ein Ersatz wurde nicht gefunden. Deshalb werden im nächsten Schuljahr nur noch die Schüler der zwölften Klasse bilingual in Geografie unterrichtet. Die Eltern sind entsetzt und fordern vom Landesschulamt eine Lösung. Schließlich haben sie ihre Kinder ganz bewusst am Hegel-Gymnasium angemeldet, damit sie das Abitur in zwei Sachfächern in Englisch ablegen können.

Sie setzen sich für eine Fortführung des bilingualen Unterrichts im Fach Geografie am Hegel-Gymnasium ein: Amre Mohamed, Emilia Smolarek, Andrea Jauert, Amelie Smolarek, Sandra Wilk und Jens-Peter Schwarzfeld.
Sie setzen sich für eine Fortführung des bilingualen Unterrichts im Fach Geografie am Hegel-Gymnasium ein: Amre Mohamed, Emilia Smolarek, Andrea Jauert, Amelie Smolarek, Sandra Wilk und Jens-Peter Schwarzfeld. Foto: Christina Bendigs
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Neubau für Förderschule geplant

Mehr Platz unterm Regenbogen und in der Schule „Hand in Hand“

Zwei große Schulprojekte strebt die Stadt Magdeburg an: Die Regenbogenschule und die Förderschule Hand in Hand sollen bessere Lernbedingungen erhalten.
Ein Neubau und ein Erweiterungsbau sind geplant. Beide Schulen erfüllen den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

Schon jetzt wird es in der Regenbogenschule manchmal eng. Normalerweise lernen dort sieben Kinder pro Klasse. Doch weil die Zahl der Schüler gestiegen ist, sind es oft acht oder neun Schüler pro Klasse. Dasstellt Lehrer vor dem Hintergrund des besonderen und individuell unterschiedlichen Förderbedarfs der Kinder und Jugendlichen vor große Herausforderungen.

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Schulen brauchen Sozialarbeit

Verwaltung will 13 kommunal finanzierte Stellen in Magdeburg für 1,1 Millionen Euro beibehalten

Die Stadt Magdeburg möchte die Schulsozialarbeit an 13 Schulstandorten in Magdeburg fortsetzen, darunter sind Grund- und Förderschulen ebenso wie Gemeinschaftsschulen. Die Schulen wurden nach Bedarf ausgewählt. Ein spezieller Kriterienkatalog wurde zugrunde gelegt. Damit die Verwaltung entsprechende Verträge mit Trägern der Schulsozialarbeit abschließen kann, muss der Stadtrat dem zustimmen. Die entsprechende Drucksache ist Thema im Stadtrat während der Sitzung am 9. September. Die Kosten belaufen sich auf gut 1,1 Millionen Euro. Fördergeld ist nicht zu erwarten.

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