Der lange Weg zur Erweiterung der Schule

Der Anbau der Grundschule an der Richard-Dembny-Straße zählt zu jenen Investitionen, die von der Stadt für das kommende Jahr geplant sind. Damit soll das Platzproblem in der Schule behoben werden, das seit über zehn Jahren besteht. Um alle Erst- bis Viertklässler unterrichten zu können, ist in der Gemeinschaftsschule „Ernst Wille“ ein Außen- standort an der Straße Frankefelde eingerichtet worden, den die ältesten Grundschüler aufsuchen. Der geplante Neubau an der Ecke Richard-Dembny-Straße/Alt Benneckenbeck soll sie wieder zurück an die Grundschule holen und es ermöglichen, dass sie fünfzügig geführt werden kann. Denn: Die als dreizügige Einrichtung errichtete Schule verzeichnet wegen des hohen Schüleraufkommens jährlich fünf Eingangsklassen.

Da die Gemeinschaftsschule nun selbst saniert wird, ist für die Viertklässler ein als Bürogebäude gebauter Komplex am Werner-von-Siemens-Ring von der Stadt angemietet worden. Der Mietvertrag muss verlängert werden, da die für die archäologischen Grabungen eingeplante Zeit von drei Monaten bei weitem nicht ausreicht. Von einer Verlängerung von mindestens drei Monaten ist die Rede – die Inbetriebnahme des Schulneubaus auf dem Eckgrundstück wird erst in den Winterferien 2024 prognostiziert.

Volksstimme Magdeburg

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