2500 Leih-Rechner für Schüler

Schulen sollen bedürftige Kinder und Jugendliche mit Technik unterstützen können. Bislang waren einige Kinder und Schüler aufgrund fehlender Technik vom häuslichen Lernen ausgeschlossen. Zum Monatsende sollen die Schulen erste Leihrechner erhalten.

Auf seiner Dezembersitzung hat der Vergabeausschuss Laptops für Magdeburger Schulen bestellt. Die ersten 2500 Exemplare sollen bis Ende des Monats eintreffen und dann an die Schulen verteilt werden, berichtete am Dienstag Kerstin Richter, Fachbereichsleiterin Schule und Sport, während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Sport im Ratssaal des Alten Rathauses.

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Schwänzen auch im Heim-Unterricht

Welche Effekte Schulsozialarbeiter bei Schülern in Magdeburg im Lockdown beobachteten
Ob Schüler mit dem Homeschooling zurecht kamen, hing vor allem auch mit den Elternhäusern zusammen. Einen positiven Einfluss auf Kinder und Jugendliche mit schulvermeidendem Verhalten konnte nicht festgestellt werden. Das geht aus einer Stellungnahme der Verwaltung hervor.

Hat die Coronavirus-Pandemie Einfluss auf das Verhalten von Schulverweigerern? Mit dieser Frage wollte sich die Fraktion Die Linke des Stadtrates beschäftigen und hat eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gestellt. Die kommt nach Rücksprache mit den Sozialarbeitern zu der Einschätzung: Nein. Das Jugendamt schätzt nach Rücksprache mit Schulsozialarbeitern gar ein, dass Schüler, die dem Unterricht bislang fernblieben, zwar in der Corona-Pandemie die Chance eines Neuanfangs gesehen hätten, „jedoch zum größten Teil das Fernbleiben von der Schule weiter ausgebaut“ haben.

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Schule: Wie Kinder und Eltern verzweifeln

Homeschooling wohl bis Ende Februar / Familien schon jetzt überfordert Von Christoph Dierking und Lokalredaktionen
Wer betreut die Kinder im Homeschooling? Wie sollen die Kinder daheim zum Lernen motiviert werden? Ist es überhaupt möglich, den Lernplan einzuhalten? Dies sind nur einige der Fragen, die sich Eltern von schulpflichtigen Kindern angesichts der neuen Situation stellen. Ein Stimmungsbild.

Mittwochmittag, gegen 12.30 Uhr, Rauschen in der Freisprechanlage: Kerstin Bialas fährt gerade mit dem Auto ins Büro nach Magdeburg, später als sonst. „Wir kämpfen gerade an allen Fronten“, sagt die Schönebeckerin. Ihren Dienst hat sie nach hinten verschoben, damit ihr Sohn vormittags nicht alleine ist. Und damit sie ihn beim Lernen unterstützen kann.

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Wut über wochenlange Schulschließung

Mediziner fordern Wechselmodell und Schnelltests / Familien verzweifeln an Heim-Unterricht
Schulen zu bis Ende Februar? Diese Aussicht gab Bildungsminister Marco Tullner (CDU). Dagegen regt sich scharfer Protest. Ärzte sehen bessere Möglichkeiten.

Schülern und Familien droht noch wochenlanger Heimunterricht. Doch dagegen regt sich Widerspruch. Auch von Ärzten und Bildungsexperten. „Flächendeckend alle Schulen bis Ende Februar geschlossen zu halten – das ist absolut inakzeptabel und unnötig“, sagt der Ärztliche Direktor der Uniklinik Magdeburg Hans-Jochen Heinze. „Wir haben mittlerweile gute und massenhaft einsetzbare Schnelltests, um auch bei erhöhten Infektionszahlen wenigstens wieder einen Wechselunterricht zu ermöglichen“, sagte er. Die Uniklinik sei bereit, die bereits erprobten Tests fortzusetzen.

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Wieder kein störungsfreier Start

Digitale Lernplattform in Sachsen-Anhalt für 30 Minuten nicht erreichbar
Große Probleme mit der Lernplattform „Moodle“ sind zum Schulstart nach den Weihnachtsferien in Sachsen-Anhalt ausgeblieben. Empörung hat hingegen eine E-Mail verursacht.

Dietrich Lührs, Schulleiter des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg, ärgert sich. Der Grund: eine E-Mail, die er am vergangenen Freitag – wie sämtliche Schulleiter in Sachsen-Anhalt – erhalten hat. In dem Schreiben, das der Volksstimme vorliegt, werden Schulen aufgefordert, die Lernplattform „Moodle“ möglichst über den ganzen Tag verteilt zu nutzen: „Weichen Sie auf weniger frequentierte Tageszeiten aus“, informierten die Betreiber der Lernplattform.

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33 Bezirke für rund 2100 Einschüler

Verwaltung hat die Einzugsgebiete fürs Schuljahr 2022/23 abgezirkelt
Kurze Wege und kleine Klassen – das sind Hauptziele des alljährlichen Neuzuschnitts der Magdeburger Grundschulbezirke. 2022 erleichtern leicht sinkende Schülerzahlen die Aufgabe. Der Anteil von Abc-Schützen mit ausländischen Wurzeln steigt indes leicht.

Aktuell läuft nichts normal an den Schulen im ganzen Land – der Shutdown leert die Klassenzimmer. Die Pandemie wird ein Ende haben, auch wenn unklar ist, wann. Die Stadt rüstet sich für die neue Normalität und die Neulinge im Schulalter.

Für 2021 werden rund 2200 Einschüler an den 33 kommunalen Grundschulen erwartet; ihre Schulbezirke stehen fest. Abgeschlossen hat die Verwaltung nun bereits die Planung der Einzugsbezirke für den Einschülerjahrgang 2022, der mit rund 2100 Abc-Schützen etwas kleiner ausfällt. Parallel steigt der Anteil der Einschüler mit Migrationshintergrund an (von 17,3 Prozent in diesem Jahr auf knapp 18 Prozent 2022).

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Schulminister verspricht stabile Server

Wenn am Montag für viele der 250 000 Schüler im Land der Distanzunterricht startet, soll die Technik für die Lernplattform „Moodle“ stabiler laufen als zuletzt. Ein fürs erste Quartal geplanter Umzug auf externe Server sei teils vorgezogen worden, teilte das Haus von Bildungsminister Marco Tullner (CDU) gestern mit. Damit stünden ab sofort deutlich gestiegene Kapazitäten zur Verfügung.„Die neuen Strukturen werden die Situation spürbar entlasten.“ Und sie würden kontinuierlich ausgebaut, sagte Tullner. Allerdings könne es – wie überall bei extremen Nutzungssteigerungen – auch einmal zu Kapazitätsengpässen kommen.

Wegen zu vieler Zugriffe waren die Server für die Lernplattform Moodle vor Weihnachten zeitweise zusammengebrochen. Distanzunterricht gilt ab Montag und vorerst bis 31. Januar für alle Schüler, mit Ausnahme der Abschlussklassen.

Volksstimme Magdeburg

Tullner erwägt Ferien-Verschiebung

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Tullner erwägt, die Winterferien um eine Woche zu verschieben. Grund: die aktuellen Schulschließungen.

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) zeigt sich offen dafür, die Winterferien auszusetzen, um Unterrichtsstoff nachzuholen, der wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht vermittelt werden kann:

„Wenn am 1. Februar wieder ein eingeschränkter Regelunterricht mit täglich wechselnden Halbgruppen für alle Schulklassen möglich ist, sollten wir darüber nachdenken, ob es klug ist, bereits eine Woche später in die Ferien zu gehen“, sagte Tullner am Donnerstag der Volksstimme.

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Normaler Unterricht nicht in Sicht

Schule vor Ort wird wohl Ausnahme bleiben / Heute beraten Kanzlerin und Länderchefs. Vor der Bund-Länder-Beratungen heute herrscht offenbar Einigkeit darüber, den Lockdown zu verlängern. Was aber heißt das für Schulen und Kitas?

In Sachsen-Anhalt wird es ab Montag vorerst keinen normalen Schulunterricht geben: „Klar ist, ein uneingeschränkter Regelbetrieb wird derzeit nicht möglich sein“, sagte Bildungsminister Marco Tullner (CDU) gestern der Volksstimme.

Hauptgrund: Die nach wie vor hohe Zahl an Neuinfektionen im Land. Die Inzidenz – also die Zahl der Erkrankungen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen – lag gestern erneut bei 196,3. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle im März betrug der Wert nur 17.

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40 Millionen Euro für digitale Klassenzimmer beantragt

Digitalisierung in Schulen bekommt im Corona-Jahr einen weiteren Bedeutungsschub

Sie hat schon seit einigen Jahren Konjunktur, doch dank Corona bekam die Digitalisierung im Jahr 2020 einen weiteren Bedeutungsschub. Vor allem an den Schulen fiel einmal mehr auf, was noch alles fehlt. Bund und Länder setzten eilige Förderprogramme auf, um die erkannten Lücken abzustellen. Wie weit sind sie damit in Sachsen-Anhalt gekommen? Eine Zwischenbilanz:

DIGITALPAKT: Seit einem Jahr ist der 5-Milliarden-Euro-Topf frei, mit dem Schulen digitale Helfer wie intelligente Tafeln und Tablets bekommen und ein stabiles Hausnetz aufbauen sollen. Sachsen-Anhalt stehen aus dem Topf 123 Millionen Euro zu. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) war zuversichtlich, dass das Geld schnell abfließt, denn das Land hat Erfahrungen mit einem eigenen Programm für digitale Unterrichtshelfer gesammelt – und erlebte Run auf das Geld.

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