Wann die CO₂-Ampeln in die Klassen kommen

Stadt setzt neben den Geräten zur Messung der Luftqualität in den Schulen auch auf 150 000 Tests pro Woche

Auch wenn Kinder und Jugendliche inzwischen gegen das Coronavirus geimpft werden können – auch bei ihnen gibt es Impfdurchbrüche. Und überhaupt sind viele Heranwachsende noch nicht geimpft – sei es, dass sie noch keinen Impftermin bekommen haben, sei es, dass sie oder ihre Eltern zurückhaltend in Sachen Corona-Schutzimpfung sind.

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Schulabschlüsse: Keine Nachteile durch Corona

In diesem Jahr sollen Schüler der Abschlussjahrgänge keine Nachteile durch die Corona-Pandemie haben. Die Abschlüsse und Abschlussprüfungen seien denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig und würden gegenseitig anerkannt, heißt es in einem gestern veröffentlichten Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK).

Den Ländern stehe auch in diesem Jahr eine Reihe von Möglichkeiten offen, Schüler zu unterstützen, ohne das Anspruchsniveau abzusenken, erklärten die Kultusminister der Länder. Dazu zählten eine Verschiebung von Prüfungsterminen sowie eine Reduzierung der Anzahl von Klassenarbeiten und Klausuren, um mehr Lernzeit zu gewinnen. Auch könnten eine höhere Zahl von Prüfungsaufgaben zur Auswahl gestellt und die Bearbeitungszeit verlängert werden.

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Lehramt: Feußner offen für erleichterten Zugang

Bildungsministerin sieht Gewinnung von Lehrern durch geringe Absolventenquote gefährdet

Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) zeigt sich angesichts von Lehramtsstudentenzahlen, die weit hinter Bedarfs-Berechnungen eines vom Landtag beauftragten Expertenrats zurückbleiben, offen für eine Debatte über den „Numerus clausus“ im Lehramt: In gesellschafts- oder geisteswissenschaftlichen Fächern könne die Zulassungsbeschränkung zum Studium per NC als Werkzeug genutzt werden, um Bedarfe zu lenken. „Bei anderen Fächern kann über die Angemessenheit des NC diskutiert werden“, sagte sie. Hier stehe man im Austausch mit dem zuständigen Wissenschaftsministerium vonArmin Willingmann (SPD).

Laut Antwort des Hauses auf eine Anfrage der Linken bildet die Uni Halle als größte Lehrerschmiede im Land in vielen Sekundarschulfächern trotz des Expertenrats von 2018 weiter nur ein Drittel des Bedarfs bis 2031 aus. In vielen Fächern gilt dabei ein NC – das schrecke Bewerber ab, kritisiert die Linke. Feußner äußerte sich zudem unzufrieden über den Studienerfolg. Von knapp 62 Prozent 2017 sank die „Absolventenquote“ im Lehramt zuletzt deutlich: „Wir sehen die Lehrkräftegewinnung Lehramt: Feußner offen für erleichterten Zugang durch die geringe Quote gefährdet“, sagte Feußner.

Allerdings habe man auch Probleme die vorhandenen 1000 Erstsemesterplätze zu besetzen. Die Pandemie habe zur Lage beigetragen. Laut Wissenschaftsressort hatten zum Herbst nach Abzug von Wechslern nur 684 Lehramtsstudenten begonnen. Um das Interesse zu steigern, hält das Haus eine Debatte über attraktivere Arbeitsbedingungen für Sekundarschullehrer durch bessere Bezahlung für sinnvoll. Laut Experten brauchte Sachsen- Anhalt, Stand 2018, bis 2031 rund 9000 neue Lehrer ,um Abgänge zu ersetzen.

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Land bildet zu wenig Lehrer aus

Linke warnt vor Kollaps / GEW fordert mehr Fächer an Uni Magdeburg

Als das Bildungsministerium im Herbst neue Zahlen zur Unterrichtsversorgung an den Schulen bekanntgab, sorgte das für Aufsehen. Erstmals wurden an keiner Schulform im Land mehr 100 Prozent erreicht. Dabei strebt die Koalition aus CDU, SPD und FDP nach wie vor 103 Prozent an, um Unterricht auch bei Ausfall von Lehrern absichern zu können. Besonders betroffen: die Sekundarschulen. Hier lag der Wert nur noch bei 88,9 Prozent.

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Präsenzpflicht in der Schule

Ab Montag wieder Maske und tägliche Tests

Der Unterricht an den Schulen in Sachsen-Anhalt findet nach den Weihnachtsferien wie geplant mit Präsenzpflicht statt, teilte Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) gestern mit. Zudem werden Schüler an jedem Unterrichtstag in der Schule getestet und es bestehe Maskenpflicht auch im Klassenraum, so Feußner nach der Kultusministerkonferenz. „Für mich hat der kontinuierliche Präsenzunterricht an den Schulen weiterhin höchste Priorität.“ Am Ende der ersten Schulwoche werde das Bildungsministerium die Lage neu bewerten und die Maßnahmen je nach Entwicklung gegebenenfalls anpassen.

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Ministerium: Unterricht startet in Präsenz

Das Bildungsministerium geht aktuell davon aus, dass die Schulen in Sachsen-Anhalt nach dem Ende der Weihnachtsferien am 10. Januar wieder in Präsenz starten werden. Das teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. „Generelle Schulschließungen sind derzeit nicht möglich. Daher gibt es keine Vorbereitungen für Wechsel- oder Distanzunterricht.“

Die Landtagsfraktion der Grünen hatte das Bildungsministerium gestern aufgefordert, Wechsel- und Distanzunterricht vorzubereiten. „Das Festhalten am Präsenzunterricht um jeden Preis ist bei einer sich immer noch dynamisch entwickelnden Pandemie der falsche Weg“, sagte die Bildungspolitikerin Susan Sziborra- Seidlitz. In Thüringen sind die Schüler gestern von zu Hause aus in den Schulbetrieb gestartet.

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Digitalpakt: Wenige Mittel ausgeschöpft

Erst 1,4 Millionen Euro an Schulen ausgezahlt

Gut zweieinhalb Jahre nach dem Start des bundesweiten „Digitalpakts Schule“ sind in Sachsen-Anhalt mehr als 100 Millionen Euro bewilligt. Allerdings sind viele Projekte noch nicht umgesetzt. „Beim Landesverwaltungsamt liegen jetzt schon 652 Anträge vor, in der Summe der Vorhaben 107 Millionen Euro. Davon haben wir schon 104 Millionen Euro bewilligt. Ausgezahlt haben wir allerdings erst 1,4 Millionen Euro“, sagte Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) der dpa.

„Das größte Problem bereitet mir dabei die Infrastruktur in den Schulen. Wir sehen am Abfluss der Digitalpakt-Mittel, dass es stockt. Es ist ganz wichtig, dass wir innerhalb der Schule WLAN haben.“ Das sei mit Baumaßnahmen verbunden, die sich aus diversen Gründen schwierig gestalteten. Der Digitalpakt ist ein Förderprogramm zur Modernisierung der Schulen, das seit Mai 2019 bis 2024 läuft. Der Bund hatte zunächst fünf Milliarden Euro bereitgestellt. Im Zuge der Pandemie wurde das Programm dreimal aufgestockt.

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Lehrer-Studium unbeliebt

Zu wenig Studienanfänger, zu viele Abbrecher in Halle und Magdeburg

Sachsen- Anhalt steht bei der Ausbildung von Lehrkräften vor Problemen. Die jährlich 1000 zum Wintersemester angebotenen Studienanfängerplätze für Lehramtsstudierende an den Universitäten Halle und Magdeburg können nicht komplett besetzt werden, wie das Wissenschaftsministerium auf Nachfrage mitteilte. Hinzu kommt, dass es deutlich weniger Absolventen gibt als angestrebt. Vorläufigen Zahlen zufolge konnten im laufenden Wintersemester insgesamt 974 Studienanfänger im ersten Fachsemester immatrikuliert werden. Darunter seien aber auch alle Hochschul- und Studiengangswechsler, die ein Studium für ein Lehramt aufgenommen hätten. Die reine Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester betrage 684.

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Corona: Grünes Licht für CO2-Ampeln

Magdeburger Klassenräume sollen jetzt mit Messgeräten ausgestattet werden. Das Lüftengilt als wichtiges Mittel gegen Corona-Infektionen. Für Magdeburger Schulen zeichnet sich jetzt eine Erleichterung ab.

Wie können Kinder und Jugendliche in den Schulen Magdeburgs vor einer Covid-19-Infektion geschützt werden? Gerade bei neuen Mutationen des Virus mag zwar gelten: Weiterhin sind junge Menschen durch das Coronavirus weniger gefährdet als ältere. Doch auch für sie sind schwerwiegende Folgen nicht ausgeschlossen. Da die Impfquote unter jungen Menschen noch nicht sonderlich hoch ist, sollte auch bei ihnen der Kontakt mit dem Coronavirus verringert werden. In geschlossenen Räumen hilft es zu lüften. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? CO2-Ampeln können helfen, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen. Doch wann werden die Magdeburger Schulen mit dieser Technik ausgestattet?

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Schülerticket weiter gültig

Trotz der vorgezogenen Weihnachtsferiengelten die Schülerjahreskarten der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) weiter. Darauf wies Unternehmenssprecher Tim Stein gestern hin. Auch wenn am Freitag bereits der letzte Schultag war, gelten die Karten am kommenden Montag und Dienstag in der Zeit von 5.30 bis 20 Uhr weiter, so der Sprecher. Die Marego-Schülerfreizeitkarte gelte zudem in den vorgezogenen Ferien von heute an einschließlich 9. Januar ganztägig und verbundweit.

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