Deutsche Schulen bei neuer Pisa-Studie weit hinten

Digitale Ausbildung der Lehrer auf Platz 76

Angesichts der schlechten Ergebnisse der Sonderauswertung der Pisa-Studie 2018 zur Digitalisierung für Deutschlands Schulen fordern Verbände rasches politische Handeln. Lehrer müssten befähigt werden, digital zu unterrichten.

In der am Dienstag veröffentlichte Sonderauswertung der Pisa-Studie 2018 untersuchen die Wissenschaftler die Möglichkeiten des digitalen Lernens in den OECD-Ländern. Deutschland schneidet dabei schlecht ab. Während in der Bundesrepublik nur 33 Prozent der Schüler eine Schule mit einer effektiven Online-Lernplattform besuchten, waren es im Durchschnitt der OECD-Länder mehr als 50 Prozent.

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Volksbegehren für mehr Lehrer gescheitert

Bündnis „Den Mangel beenden“ verfehlt nötige Zahl von 164 000 Unterschriften deutlich – um rund 87 000 Stimmen

Ein Volksbegehren für mehr Personal an Sachsen-Anhalts Schulen ist gescheitert. Die Initiatoren des Bündnisses „Den Mangel beenden“ verfehlten die benötigte Zahl von knapp 164 000 Unterschriften deutlich. Seit Sammlungsbeginn am 8. Januar kamen laut Bündnis 76 800 Unterschriften zusammen, 87 000 weniger als nötig. Ziel des Bündnisses von Gewerkschaft GEW, der Partei Die Linke, Landeselternrat und anderen Organisationen war es, einen festen Personalschlüssel für Lehrer, Schulsozialarbeiter und pädagogische Mitarbeiter an allen Schulen ins Gesetz zu schreiben. Für einen Erfolg hätte das Bündnis mindestens sieben Prozent der Wählerstimmen im Land einholen müssen. Die Sammlungsfrist endete ursprünglich am 7. Juli. In die Aktion fiel allerdings der pandemiebedingte Lockdown.

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Schulweg-Frust in Buckau

Vater sorgt sich um die Sicherheit seines Kindes auf dem Weg zur Grundschule Buckau
Um die Sicherheit seiner Tochter auf dem Weg zur Grundschule Buckau sorgt sich Michael Boldau. Er wünscht sich konsequenteres Eingreifen der Behörden.

Je näher man der Grundschule kommt, desto unübersichtlicher wird zu den Bringezeiten die Situation. Foto: Christina Bendigs
Je näher man der Grundschule kommt, desto unübersichtlicher wird zu den Bringezeiten die Situation. Foto: Christina Bendigs

Ein kleiner Junge steht gegenüber der Grundschule Buckau links neben geparkten Autos und möchte die Straße überqeren, rechts neben ihm ein weißer SUV, der gerade auf dem Bürgersteig wenden möchte, der Fahrer hat den Rückwärtsgang schon eingelegt. Von der linken Seite kommt ein weiteres Fahrzeug. Der Junge hat sichtlich Probleme, die Straße einzusehen, zögert kurz, dann rennt er zügig über die Straße. Situationen wie solche beobachtet Michael Boldau seit drei Wochen immer wieder im Bereich der Grundschule Buckau,

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So wird an Magdeburgs Schulen gebaut

Für November steht in Stadtfeld ein Richtfest im Kalender

Eine rege Bautätigkeit bestimmt an einigen Magdeburger Schulen derzeit das Bild. Bei den freien Schulen ist die Sanierung der Evangelischen Sekundarschule in der Freien Straße derzeit die größte Baustelle. Über die Arbeiten an den kommunalen Schulen gab es vom Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement in dieser Woche einen Überblick im Schulausschuss.

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Kein Zuschuss fürs Lernen zu Hause

Stadt kassiert vom Land Abfuhr in Sachen Schulmaterial

Im Zuge der Corona-Krise hatte der Magdeburger Schulausschuss den Materialverbrauch beim Homeschooling thematisiert: Viele Seiten Papier mussten am heimischen Drucker ausgedruckt, Material unter anderem für naturwissenschaftliche Fächer besorgt werden. Die Stadt solle sich beim Land daher nachdrücklich dafür einsetzen, dass die Eltern eine angemessene Materialpauschale vom Land erhalten.

Der Auftrag wurde vom Stadtrat bestätigt, die Stadt fragte beim Land nach – und kassierte jetzt eine Abfuhr. In seinem Antwortschreiben kommt das Ministerium für Bildung zur grundsätzlichen Aussage, dass „aus rechtlichen wie auch aus inhaltlichen Gründen“ dem Anliegen nicht entsprochen werden könne. Grundsätzlich obliege es nämlich den Erziehungsberechtigten der schulpflichtigen Schüler, diese für die Teilnahme am Unterricht auszustatten. Das Ministerium verweist dabei auf einen entsprechenden Passus im Landesschulgesetz. Für langfristige Lehrmittel wie beispielsweise Lehrbücher könnten bereits Unterstützungen gewährt werden.

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Im Schneckentempo zum schnellen Netz

Gratis-Laptops für alle Lehrer / Erst 48 von 950 Schulen in Sachsen-Anhalt mit Glasfaser-Anschluss
Bund und Länder drücken bei der Digitalisierung der Schulen aufs Tempo. Alle Lehrer sollen jetzt eigene Dienstlaptops erhalten. In Sachsen-Anhalt fehlt es vielen Schulen indes noch immer an Grundlegendem, wie schnellem Internet.

In der Sekundarschule Bismark in der Altmark warten sie darauf, dass die Digitalisierung endlich auch bei ihnen ankommt. Für 260 Schüler stehen in der Schule ganze zwei Computerkabinette zur Verfügung. „Eines davon ist veraltet“, sagt Leiterin Birgit Smirnow. Dank Eigeninitiative gibt es in einigen Räumen Laptops und Beamer. 8 von 13 Klassenräumen aber sind noch ohne solche Technik. Ein Glasfaserkabel liegt zwar vor der Tür. Schnelles Internet gibt es deshalb aber noch nicht. Es hapert am Anschluss.

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Uniplatz-Investor offen für Schulidee

Eigentümer des Grundstücks könnte Pläne noch ändern, falls der Stadtrat Neubau beschließt
Die Verwaltung möchte am Uniplatz eine neue weiterführende Schule bauen. Neben dem Stadtrat hat dabei auch der Eigentümer ein Wort mitzureden.

Vor wenigen Wochen überraschte Oberbürgermeister Lutz Trümper mit einem erneuten Vorstoß für eine neue Schule in der Innenstadt. Als Standort dafür favorisiert die Verwaltung die bislang unbebaute Ostseite des Universitätsplatzes. Eine dritte integrierte Gesamtschule (IGS) oder eine weitere Gemeinschaftsschule sollte dort gebaut werden – je nachdem, was der Stadtrat letztendlich beschließt.

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Risiko Klassenfahrten

Wie Magdeburger Gymnasien und Sekundarschulen mit dem Thema Schulausflüge umgehen / Die Vorsicht überwiegt

Sie war schon länger geplant und sollte ein Höhepunkt des Abiabschlusses werden: die Fahrt von Abiturienten des Siemensgymnasiums nach Amsterdam. Doch ausgerechnet in der Zeit, als die Magdeburger in der niederländischen Metropole weilen, wird sie zum Corona-Risikogebiet erklärt. Als die 21 Abiturienten und ihre zwei begleitenden Lehrkräfte in Magdeburg wieder eintreffen, müssen sie vorsorglich in häusliche Isolation. Ob sie sich tatsächlich mit dem Virus infiziert haben, ist nicht klar, es handelt sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Ende der Woche sollen sich alle Schüler einem ersten Test unterziehen.

Wie handhaben es andere Magdeburger Schulen mit Abschluss- und Klassenfahrten? Eine Umfrage an einigen Bildungseinrichtungen ergab ein differenziertes Bild.

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Der lange Weg zur Erweiterung der Schule

Der Anbau der Grundschule an der Richard-Dembny-Straße zählt zu jenen Investitionen, die von der Stadt für das kommende Jahr geplant sind. Damit soll das Platzproblem in der Schule behoben werden, das seit über zehn Jahren besteht. Um alle Erst- bis Viertklässler unterrichten zu können, ist in der Gemeinschaftsschule „Ernst Wille“ ein Außen- standort an der Straße Frankefelde eingerichtet worden, den die ältesten Grundschüler aufsuchen. Der geplante Neubau an der Ecke Richard-Dembny-Straße/Alt Benneckenbeck soll sie wieder zurück an die Grundschule holen und es ermöglichen, dass sie fünfzügig geführt werden kann. Denn: Die als dreizügige Einrichtung errichtete Schule verzeichnet wegen des hohen Schüleraufkommens jährlich fünf Eingangsklassen.

Da die Gemeinschaftsschule nun selbst saniert wird, ist für die Viertklässler ein als Bürogebäude gebauter Komplex am Werner-von-Siemens-Ring von der Stadt angemietet worden. Der Mietvertrag muss verlängert werden, da die für die archäologischen Grabungen eingeplante Zeit von drei Monaten bei weitem nicht ausreicht. Von einer Verlängerung von mindestens drei Monaten ist die Rede – die Inbetriebnahme des Schulneubaus auf dem Eckgrundstück wird erst in den Winterferien 2024 prognostiziert.

Volksstimme Magdeburg

Wegzügler lassen Schul-Wartelisten schrumpfen

Nur an der IGS „Willy Brandt“ gab es laut Stadtverwaltung noch eine Warteliste / Als Grund wird auch Rückgang der Einwohnerschaft genannt

Da haben die Plätze an den weiterführenden Schulen in Magdeburg also doch fast den Wünschen der Eltern entsprechend gereicht – darüber informierte Jessica Althaus, die im Fachbereich Schule und Sport der Stadtverwaltung tätig ist, während einer Sitzung des Schulausschusses. Beim Übergang der Magdeburger Mädchen und Jungen von der 4. in die 5. Klasse und damit von der Grund- auf eine weiterführende Schule hätten fast alle in den Anmeldungen schriftlich hinterlegten Wünsche der Familien berücksichtigt werden können.

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