Durchblick bei Berufswahl fehlt

Studie: Jugendliche beklagen Informationsflut

Eine knappe Mehrheit der Jugendlichen findet sich in der Fülle an Be- ratungsangeboten zur Berufsorientierung nur schwer zurecht. 53 Prozent der Jugendlichen gaben in einer gestern veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann-Stiftung an, von der Vielzahl der Angebote überfordert zu sein. Wichtigste Ansprechpartner bei der Berufswahl waren für knapp drei Viertel der jungen Erwachsenen trotz der vielen Digitalangebote die eigenen Eltern. „Direkte Erfahrung und das persönliche Gespräch sind für viele Jugendliche immer noch essenziell“, erklärte die Ausbildungsexpertin Claudia Burkard. Lediglich ein Viertel der befragten Jugendlichen gab an, dass es ausreichend Informationsmaterial gebe, in dem sie sich auch gut zurecht fänden.

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Viertklässler in der Schule immer schwächer

Kultusminister sehen Schließungen während der Pandemie als Hauptgrund

Die Wirksamkeit von Schulschließungen auf die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ist auch mehr als zwei Jahre nach Pandemiebeginn nicht geklärt. Das ist das Ergebnis des Berichts einer Expertenkommission der Bundesregierung zur Bewertung der bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen.

Begründung: An den Schulen seien zeitgleich mehrere Maßnahmen eingeführt worden, so dass der Effekt einzelner Schritte nicht gemessen werden könne – darunter die Maskenpflicht im Schulgebäude oder Auflagen zu regelmäßigem Lüften. Das Urteil zum Tragen von Masken fällt – unabhängig vom Ort – indes eindeutig aus: Die Maske könne „ein wirksames Instrument“ sein. Aber: „Eine schlechtsitzende und nicht enganliegende Maske hat einen verminderten bis keinen Effekt“, so die Experten. Messbar verschlechtert haben sich über den Zeitraum Viertklässler in der Schule immer schwächer der Pandemie laut einer Studie im Auftrag der Kultusminister die Leistungen von Viertklässlern in Deutschland.

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Sachsen-Anhalt testet an Schulen 4-Tage-Woche

Sachsen-Anhalt testet ab dem nächsten Schuljahr an einem guten Dutzend Schulen im Land ein „4 plus 1“-Modell. Kinder und Jugendliche sollen dort nur noch an vier Tagen pro Woche in der Schule lernen. Das bestätigte Bildungsminister Eva Feußner (CDU) gestern der Volksstimme.

Am fünften Tag ist sogenanntes Distanzlernen vorgesehen. Die Schüler sind dann zu Hause und werden digital unterrichtet. „Das Modellprojekt versteht sich nicht als Instrument gegen den Lehrkräftemangel“, sagte Feußner. In einem Ministeriumsschreiben an Leiter der Sekundar- und Gemeinschaftsschulen heißt es, den Schulen sollten so zusätzliche Freiräume in der konzeptionellen Unterrichtsplanung und -versorgung gegeben werden.

Volksstimme Magdeburg

Feußner gegen die Schließung von Schulen

Mit Blick auf wieder steigende Corona-Zahlen hat Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner Schulschließungen im Herbst ausgeschlossen. „Ich halte Schulschließungen für ein völlig ungeeignetes Instrument“, sagte die CDU-Politikerin gestern der Volksstimme. „Die Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler, die durch Schulschließungen teilweise den Anschluss verlieren und unter Lernrückständen leiden,sind absolutinakzeptabel“, betonte Feußner. „Daher setzen wir weiter auf die Einhaltung der Präsenzpflicht, um das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung und Teilhabe zu gewährleisten.“

Die gebotenen gesundheitlichen und hygienischen Maßnahmen müssten dabei eingehalten werden. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will im Herbst auch Schulschließungen nicht völlig ausschließen.„Ich halte sie für sehr, sehr unwahrscheinlich“, sagte er. „Sie wären dann das allerletzte Mittel.“

Volksstimme Magdeburg

Lehrermangel viel schlimmer als gedacht

Opposition warnt vor „Katastrophe“ an Sachsen-Anhalts Schulen
Laut Studien wird der Lehrermangel bundesweit viel heftiger ausfallen als von den Kultusministern erwartet. Die Linke rechnet mit Hunderten zusätzlich fehlenden Lehrern allein an den Sekundarschulen.

Ökonomen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) erwarten bundesweit einen viel größeren Lehrermangel als von der Kultusministerkonferenz (KMK) angenommen: „In vier bis fünf Jahren werden wir das große Drama erleben“, sagte Experte Wido Geis-Thöne der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Vor allem bei den Zahlen der nachrückenden Lehrkräfte hat man sehr stark das Gefühl, dass sie zu optimistisch sind.“

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Mehr Klassen für ukrainische Schüler

Landesschulamt rechnet mit steigender Nachfrage in den kommenden Wochen in Magdeburg

In Magdeburg sollen weitere sogenannte Ankunftsklassen für ukrainische Schüler eingerichtet werden. Aktuell gibt es drei solcher Klassen, in denen ukrainische Lehrkräfte unterrichten. Das Landesschulamt rechnet in den kommenden Wochen mit einem starken
Anstieg der Nachfrage nach Unterrichtsmöglichkeiten.

Aktuell sind etwa 1100 Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter aus der Ukraine vor dem Krieg nach Magdeburg geflohen. Diese Zahl entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch, da immer noch weitere Menschen auf der Suche nach Schutz in die Stadt kommen, bilanziert das Landesschulamt. Daher bereite man sich gemeinsam mit der Stadt vor, weitere Ankunftsklassen für die Kinder und Jugendlichen einzurichten.

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Losverfahren und Schulzuweisung der zukünftigen 5ten Klassen

Liebe Eltern,
im Rahmen des Auswahlverfahrens für den Übergang in die 5. Klassen der Stadt Magdeburg fanden heute (29. März 2022) Losverfahren für die folgenden fünf Schulen statt:
– Hegel-Gymnasium
– Albert-Einstein-Gymnasium
– IGS Willy Brandt
– Gemeinschaftsschule Ernst Wille
– Gemeinschaftsschule Thomas Mann

Der Fachbereich „Schule und Sport“ plant in KW 14 alle Zusagen für die Erstwünsche ohne Losverfahren und für die in den Losverfahren direkt gelosten Schüler*innen verschicken. In KW 15 sollen für die Schüler*innen, die auf die Wartelisten gelost wurden, sowohl der Wartelisten-Platz als auch die Zuweisung an eine andere Schule verschickt werden.

ACHTUNG: Wer mit der alternativen Schulzuweisung unzufrieden ist, kann sich telefonisch beim Fachbereich „Schule und Sport“ melden. (Diese Info steht auch auf dem Zuweisungs-Bescheid!)
Wer entweder gegen die Zuweisung Klage erheben oder einen Härtefall geltend machen möchte, muss die auf dem Zuweisungs-Bescheid vermerkten Fristen beachten. Die Härtefall-Kommission tagt voraussichtlich am 10. Mai 2022.

Viele Grüße aus dem Vorstand des Stadtelternrats MD

7290 Schüler und 837 Lehrer infiziert

An rund 9 Prozent der Schulen in Sachsen- Anhalt ist der Präsenzbetrieb derzeit coronabedingt eingeschränkt. An 58 von 636 Schulen sind wegen aktueller Covid-19- Fälle Klassen oder Lerngruppen im Distanzunterricht, wie aus gestern veröffentlichten Zahlen des Bildungsministeriums hervorgeht. Zum Stichtag am Donnerstag waren 7290 Schüler infiziert, das entsprach knapp fünf Prozent (Vorwoche: 3,8 %).

Der Anteil der als positiv getesteten Lehrkräfte lag bei gut 7,3 Prozent, das waren 837 von gut 11 400. Hinzu kamen 5000 Schüler und 147 Lehrer in Quarantäne, die nicht selbst infiziert waren. 636 von 785 Schulen hatten ihre Zahlen gemeldet.

Volksstimme Magdeburg