Elternrat schreibt an Bildungsminister

Weil die technischen Voraussetzungen für die Arbeit mit der Moodle-Plattform nicht gegeben sind, hat der Gesamt-Elternrat der Grundschule Ottersleben einen Brief an Bildungsminister Marco Tullner geschrieben mit drei Schwerpunkten:

1. Die Lernplattform Moodle soll stets verfügbar sein. Die Lernplattform ist wiederholt nicht erreichbar, insbesondere tagsüber, wenn die Beschulung erfolgen soll. Trotz wiederholter Anmelde- und Downloadversuche kommt es immer wieder zu Abbrüchen. Auch bei Videokonferenzen über die Plattform kommt es immer wieder zu Abbrüchen.

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Heim-Unterricht: Schule mit Abstrichen

Wie eine Familie mit vier Kindern das Homeschooling meistert, berichtet Familie Vogt aus Buckau. Vor allem im ersten Lockdown, als Online-Angebote noch spärlich waren, setzte sie auf Prioritäten, um den Hausfrieden zu bewahren.
Wie eine Familie mit vier Kindern den Schulalltag im Heim-Unterricht meistert, erzählten Jana und Jörg Vogt mit ihren Kindern Godefred (v. l.), Hilleda, Wulfila und Selene.

Buckau l Familie Vogt aus Buckau hat sich in Sachen Homeschooling relativ schnell nach dem ersten Lockdown eine entspannte Haltung zum Homeschooling angewöhnt. Die Eltern haben vier Kinder. Zwei besuchen die Mechthild-Grundschule, zwei das Norbertusgymnasium. „In den ersten vier Wochen haben wir versucht, die Lernpläne akribisch abzuarbeiten“, erinnert sich Mutter Jana Vogt. Doch relativ schnell habe sich gezeigt, dass dadurch Konflikte im Familienleben entstehen. Und so entschied sich die Familie schließlich für Prioritäten. An beiden Schulen hat sich seit dem ersten Lockdown vieles geändert. Beide Schulen hätten nachgerüstet. Der Unterricht wird über Microsoft Teams organisiert, die Unterrichtstage der Kinder seien ein Wechsel aus selbstständigem Arbeiten und Videokonferenzen. Vor allem in jenen Fächern, in denen es Videoangebote gebe, laufe es inzwischen gut.

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Mit Video-Unterricht durch den Lockdown

Freie Grundschule in Stendal bietet dank vorhandener Technik regulären Stundenplan an – ein Vorbild für andere Einrichtungen?

Die Bilinguale Grundschule in Stendal mit knapp 210 Schülern hat ein Konzept für den Distanzunterricht entwickelt, der dem normalen Schulbetrieb relativ nahe kommt.

Die Abläufe sind ähnlich strukturiert. Es gibt einen regulären Stundenplan mit Fächern wie Deutsch, Englisch, Mathe, Sachunterricht, Musik und sogar Sport. Jeden Tag kommen die Schüler zur vorgegebenen Uhrzeit im jeweiligen Fach im virtuellen Klassenraum zusammen – heißt: in einer Videokonferenz des Anbieters Microsoft Teams. Unterrichtet wird in Stunden von 8 bis 13 Uhr, sagt die stellvertretende Leiterin Birgit Richter.

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Tullner: „Die Grundschulen werden zuerst öffnen“

Sachsen-Anhalts Bildungsminister über Grenzen des Distanzunterrichts und Perspektiven für die Schulen
Noch nie wurden Schüler über Wochen fast ausschließlich digital unterrichtet. Im Interview verteidigt Bildungsminister Marco Tullner (CDU) die aktuellen Schulschließungen, spricht über Grenzen digitalen Unterrichts und Schlussfolgerungen für die Abschlussprüfungen 2021. Alexander Walter redete mit ihm.

Bildungsminister Marco Tullner im Gespräch.Foto: dpaIn Sachsen-Anhalt sind die Schulen aufgrund der pandemie derzeit erneut geschlossen.Foto: dpa
In Sachsen-Anhalt sind die Schulen aufgrund der pandemie derzeit erneut geschlossen.
Volksstimme: Herr Tullner, zum zweiten Mal binnen weniger Monate sind die Schulen über Wochen fast komplett zu. Erleben wir gerade, wie die Schulbildung eines ganzen Jahres zum Opfer der Corona-Pandemie wird?

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Schulöffnung: Erstmal nicht in Sicht

Schulöffnungen seien vorerst nicht in Sicht, sagt Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU). Das gäben die aktuellen Inzidenzzahlen im Land nicht her. Wenn die Zahlen, vielleicht schon im Februar, signifikant zurückgehen, sind mit einer Öffnung zuerst die Grundschulen sowie die Abschlussklassen dran. Tullner erläutert im großen Volksstimme-Interview Probleme und Chancen des Unterrichts in Zeiten des Lockdowns, wie das Land technische Probleme beim Digitalunterricht anpackt und ob es für Abschlussprüfungen in Sachsen-Anhalt einen besonderen Corona-Bonus geben wird.

Marco Tullner (CDU), Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, während der Vorstellung des neuen Anti-Mobbing-Programms "Gemeinsam Klasse sein". Das Ministerium für Bildung und die Techniker Krankenkasse (TK) setzen ihre im Schuljahr 2011/2012 gestartete gemeinsame Initiative zur Mobbingprävention an Sachsen-Anhalts Schulen fort.
Marco Tullner (CDU), Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, während der Vorstellung des neuen Anti-Mobbing-Programms „Gemeinsam Klasse sein“. Das Ministerium für Bildung und die Techniker Krankenkasse (TK) setzen ihre im Schuljahr 2011/2012 gestartete gemeinsame Initiative zur Mobbingprävention an Sachsen-Anhalts Schulen fort.

Volksstimme Magdeburg

Gleichwertigkeit der Schulabschlüsse vereinbart

Kultusminister einigen sich in Videokonferenz
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Gleichwertigkeit der Schulabschlüsse in diesem erneut von der Corona-Pandemie geprägten Schuljahr mit den Abschlüssen früherer und auch mit denen kommender Jahrgänge vereinbart. In einer Videoschaltkonferenz verständigten sich die Schulminister der 16 Bundesländer am Donnerstag auch auf eine gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse.

Mit ihrer Vereinbarung bekräftigten die Kultusminister einen Beschluss vom März vergangenen Jahres, als für den Abschlussjahrgang 2019/2020 vereinbart worden war, dass durch die Corona-Pandemie keine Nachteile für die Schüler entstehen dürfen. So werden auch die Abschlüsse des aktuellen Schuljahrs 2020/2021 als gleichwertig eingestuft.

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Zeugnisse zum Halbjahr trotz Corona-Notbetrieb

Trotz der neuerlichen Schulschließungen im verlängerten Corona-Lockdown soll es in Sachsen-Anhalt für alle Schüler Halbjahreszeugnisse geben. Wer Präsenzunterricht habe, bekomme sein Zeugnis am 5. Februar ausgehändigt, sagte Bildungsminister Marco Tullner (CDU) gestern.

Wer sein Exemplar zeitnah brauche, könne es abholen, alle anderen bekämen es, wenn sie zum Unterricht in die Schulen zurückkehrten. Für Grundschüler, bei denen die Frage ansteht, auf welche weiterführende Schule sie gehen sollen, seien die Lehrkräfte gebeten, die Laufbahnempfehlungen telefonisch oder per Videokonferenz mit den Eltern zu besprechen. Laut Tullner gab es die Überlegung, in diesem Jahr wegen der Corona-Lage auf Halbjahrszeugnisse zu verzichten. Nach Hinweisen, dass sie gebraucht würden, um sich unter anderem für Ausbildungsplätze zu bewerben, wurde entschieden, für alle Jahrgänge daran festzuhalten.

Dabei sollten die Lehrer laut dem Minister alle Fächer bewerten, in denen genügend Noten vergeben wurden. Wo es noch Lücken gebe, könnten auch im Distanzlernen Leistungen benotet werden. Außerdem sei es möglich, Fächer mangels Noten mit dem Hinweis auf die Corona-Lage nicht zu bewerten.

Volksstimme Magdeburg

„Das ist kein Unterricht“

Eltern-Kritik an Art und Weise des Distanzlernens an Sekundarschule Möser
Unterricht zu Hause, das läuft an der Sekundarschule Möser offenbar nicht so gut, wie Eltern sich das vorstellen. Während hier der Frust groß ist, kündigte Bildungsminister Marco Tullner (CDU) an, dass sich Schüler und Eltern auch im Februar weiter auf den Distanzunterricht einstellen müssen.

Den Computer nutzten Schüler der Sekundarschule Möser in Zeiten des Distanzunterrichtes vorranging, um sich die Arbeitsblätter für die jeweiligen Fächer auszudrucken.

„Was hier passiert, das ist kein Unterricht“, beschwert sich der Vater eines Sekundarschülers (Name ist der Redaktion bekannt). „Da wird einfach etwas hingeschmissen und nun macht mal, aber kontrolliert wird es nicht“, sagt er. Letzteres sogar mit Ansage. Ein Fachlehrer hat auf seinem Wochen-Arbeitsblatt für die Achtklässler notiert: „Bitte sendet mir Aufgaben nur zu, wenn ich es ausdrücklich verlange. Alle anderen Aufgaben kontrolliert ihr selbständig.“ Dazu würden die Lösungen zeitversetzt zugesandt. Der Lehrer bietet an, dass er bei Fragen per Mail zu erreichen ist. Oder einmal pro Woche für eine Stunde telefonisch – bei vorheriger Anmeldung per Mail.

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Sportschulen verschieben Aufnahmetests

Das Sportgymnasium und die Sportsekundarschule „Hans Schellheimer“ haben die für Sonnabend geplanten Aufnahmetests abgesagt. Angesichts der derzeit gebotenen coronabedingten Kontaktbeschränkungen könne man das allgemeinsportliche Aufnahmeverfahren nicht umsetzen, so der Sportkoordinator des Sportgymnasiums, Nils Reckenbeil. Der Testtermin am 20. Februar bleibt bestehen, ein zusätzlicher Termin ist für den 27. Februar vorgesehen. Wichtig für jene Kinder, die sich jeweils für eine Aufnahme an den Schulen an der Friedrich-Ebert-Straße interessieren: Die bisherigen Anmeldungen für Sonnabend werden automatisch auf den 27. Februar umgeplant.

Über die aktuellen Entwicklungen beim Aufnahmeverfahren informieren die Einrichtungen auf ihren Internetseiten. „Sollte sich im Februar abzeichnen, dass unser Hygienekonzept durch die dann geltende Eindämmungsverordnung noch umfangreichere Änderungen erfordert, werden angemeldete sportliche Talente im Vorfeld zusätzlich weitere Informationen zum Ablauf des jeweiligen Testtages – in Absprache per Mail – erhalten“, heißt es weiter. Neuanmeldungen sind zu beiden Terminen übrigens bis auf weiteres möglich.

Volksstimme Magdeburg

2500 Leih-Rechner für Schüler

Schulen sollen bedürftige Kinder und Jugendliche mit Technik unterstützen können. Bislang waren einige Kinder und Schüler aufgrund fehlender Technik vom häuslichen Lernen ausgeschlossen. Zum Monatsende sollen die Schulen erste Leihrechner erhalten.

Auf seiner Dezembersitzung hat der Vergabeausschuss Laptops für Magdeburger Schulen bestellt. Die ersten 2500 Exemplare sollen bis Ende des Monats eintreffen und dann an die Schulen verteilt werden, berichtete am Dienstag Kerstin Richter, Fachbereichsleiterin Schule und Sport, während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Sport im Ratssaal des Alten Rathauses.

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