Kinder schriftlich in den Grundschulen anmelden

Kinder, die bis zum 30. Juni 2023 das fünfte Lebensjahr vollenden, können angemeldet werden. In diesem Fall sind die Anmeldeunterlagen bei der zuständigen öffentlichen Grundschule anzufordern. Das gleiche gilt, wenn Kinder im Vorjahr zurückgestellt wurden. Für jede Schule sind Einzugsbereiche festgelegt, die vom Wohnsitz abhängig sind. Soll ein Kind eine Grundschule besuchen, die sich außerhalb des festgelegten Einzugsbereiches befindet, muss ein Ausnahmeantrag gestellt werden, und zwar an die ursprünglich zuständige Grundschule.

Die Entscheidung, ob Kinder in begründeten Fällen in einer anderen Schule lernen können, trifft letztgültig das Landesschulamt. Für telefonische Rückfragen zum Anmeldeverfahren steht in der Stadtverwaltung Wolmirstedt Ines Rakowski unter der Telefonnummer 039201/64749 zur Verfügung.

Omikron-Welle erfasst die Schulen

GEW: Direktoren sollten selbst über Präsenz entscheiden

Kaum, dass die Woche begonnen hat, muss Ulrich Plaga gestern gleich zwei seiner sechsten Klassen wieder nach Hause schicken. In einer sind 8 von 22 Schülern positiv getestet, in der anderen gar 14 von 22. Zudem fehlen 13 Lehrer. „Zahlen in dieser Größenordnung hatten wir in der Pandemie überhaupt noch nicht“, sagt der Leiter des Schönebecker Carl-Hermann- Gymnasiums mit 800 Schülern.

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Der Schnelltest in der Schule war positiv – was nun?

Diese und ähnliche Fragen erreichen uns in der letzten Zeit immer wieder, daher möchten wir in diesem Beitrag darüber aufklären, was die nächsten Schritte sind und ob Geschwisterkinder immer in Quarantäne müssen.

Vorab eine begriffliche Klarstellung:

  • häusliche Isolation gilt für Infizierte (PCR-Test positiv)
  • Quarantäne ist eine Vorsichtsmaßnahme für Kontaktpersonen
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An weiterführenden Schulen wird es eng

Starker Viertklässler-Jahrgang reizt Kapazitäten von Gymnasien und Gemeinschaftsschulen aus

2018 Jungen und Mädchen besuchen aktuell eine vierte Klasse an Magdeburger Schulen – Ende August steht für sie der Wechsel aus der Grundin eine weiterführende Schule an. Für den Übergang rüsten sich zum neuen Schuljahr 88 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr. Der Stadtrat soll auf seiner heutigen Sitzung die Jahr für Jahr neu berechneten Kapazitätsgrenzen für die Aufnahme neuer Fünftklässler im Schuljahr 2022/23 beschließen.

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Wann die CO₂-Ampeln in die Klassen kommen

Stadt setzt neben den Geräten zur Messung der Luftqualität in den Schulen auch auf 150 000 Tests pro Woche

Auch wenn Kinder und Jugendliche inzwischen gegen das Coronavirus geimpft werden können – auch bei ihnen gibt es Impfdurchbrüche. Und überhaupt sind viele Heranwachsende noch nicht geimpft – sei es, dass sie noch keinen Impftermin bekommen haben, sei es, dass sie oder ihre Eltern zurückhaltend in Sachen Corona-Schutzimpfung sind.

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Schulabschlüsse: Keine Nachteile durch Corona

In diesem Jahr sollen Schüler der Abschlussjahrgänge keine Nachteile durch die Corona-Pandemie haben. Die Abschlüsse und Abschlussprüfungen seien denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig und würden gegenseitig anerkannt, heißt es in einem gestern veröffentlichten Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK).

Den Ländern stehe auch in diesem Jahr eine Reihe von Möglichkeiten offen, Schüler zu unterstützen, ohne das Anspruchsniveau abzusenken, erklärten die Kultusminister der Länder. Dazu zählten eine Verschiebung von Prüfungsterminen sowie eine Reduzierung der Anzahl von Klassenarbeiten und Klausuren, um mehr Lernzeit zu gewinnen. Auch könnten eine höhere Zahl von Prüfungsaufgaben zur Auswahl gestellt und die Bearbeitungszeit verlängert werden.

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Lehramt: Feußner offen für erleichterten Zugang

Bildungsministerin sieht Gewinnung von Lehrern durch geringe Absolventenquote gefährdet

Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) zeigt sich angesichts von Lehramtsstudentenzahlen, die weit hinter Bedarfs-Berechnungen eines vom Landtag beauftragten Expertenrats zurückbleiben, offen für eine Debatte über den „Numerus clausus“ im Lehramt: In gesellschafts- oder geisteswissenschaftlichen Fächern könne die Zulassungsbeschränkung zum Studium per NC als Werkzeug genutzt werden, um Bedarfe zu lenken. „Bei anderen Fächern kann über die Angemessenheit des NC diskutiert werden“, sagte sie. Hier stehe man im Austausch mit dem zuständigen Wissenschaftsministerium vonArmin Willingmann (SPD).

Laut Antwort des Hauses auf eine Anfrage der Linken bildet die Uni Halle als größte Lehrerschmiede im Land in vielen Sekundarschulfächern trotz des Expertenrats von 2018 weiter nur ein Drittel des Bedarfs bis 2031 aus. In vielen Fächern gilt dabei ein NC – das schrecke Bewerber ab, kritisiert die Linke. Feußner äußerte sich zudem unzufrieden über den Studienerfolg. Von knapp 62 Prozent 2017 sank die „Absolventenquote“ im Lehramt zuletzt deutlich: „Wir sehen die Lehrkräftegewinnung Lehramt: Feußner offen für erleichterten Zugang durch die geringe Quote gefährdet“, sagte Feußner.

Allerdings habe man auch Probleme die vorhandenen 1000 Erstsemesterplätze zu besetzen. Die Pandemie habe zur Lage beigetragen. Laut Wissenschaftsressort hatten zum Herbst nach Abzug von Wechslern nur 684 Lehramtsstudenten begonnen. Um das Interesse zu steigern, hält das Haus eine Debatte über attraktivere Arbeitsbedingungen für Sekundarschullehrer durch bessere Bezahlung für sinnvoll. Laut Experten brauchte Sachsen- Anhalt, Stand 2018, bis 2031 rund 9000 neue Lehrer ,um Abgänge zu ersetzen.

Volksstimme Magdeburg

Land bildet zu wenig Lehrer aus

Linke warnt vor Kollaps / GEW fordert mehr Fächer an Uni Magdeburg

Als das Bildungsministerium im Herbst neue Zahlen zur Unterrichtsversorgung an den Schulen bekanntgab, sorgte das für Aufsehen. Erstmals wurden an keiner Schulform im Land mehr 100 Prozent erreicht. Dabei strebt die Koalition aus CDU, SPD und FDP nach wie vor 103 Prozent an, um Unterricht auch bei Ausfall von Lehrern absichern zu können. Besonders betroffen: die Sekundarschulen. Hier lag der Wert nur noch bei 88,9 Prozent.

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Präsenzpflicht in der Schule

Ab Montag wieder Maske und tägliche Tests

Der Unterricht an den Schulen in Sachsen-Anhalt findet nach den Weihnachtsferien wie geplant mit Präsenzpflicht statt, teilte Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) gestern mit. Zudem werden Schüler an jedem Unterrichtstag in der Schule getestet und es bestehe Maskenpflicht auch im Klassenraum, so Feußner nach der Kultusministerkonferenz. „Für mich hat der kontinuierliche Präsenzunterricht an den Schulen weiterhin höchste Priorität.“ Am Ende der ersten Schulwoche werde das Bildungsministerium die Lage neu bewerten und die Maßnahmen je nach Entwicklung gegebenenfalls anpassen.

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Ministerium: Unterricht startet in Präsenz

Das Bildungsministerium geht aktuell davon aus, dass die Schulen in Sachsen-Anhalt nach dem Ende der Weihnachtsferien am 10. Januar wieder in Präsenz starten werden. Das teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. „Generelle Schulschließungen sind derzeit nicht möglich. Daher gibt es keine Vorbereitungen für Wechsel- oder Distanzunterricht.“

Die Landtagsfraktion der Grünen hatte das Bildungsministerium gestern aufgefordert, Wechsel- und Distanzunterricht vorzubereiten. „Das Festhalten am Präsenzunterricht um jeden Preis ist bei einer sich immer noch dynamisch entwickelnden Pandemie der falsche Weg“, sagte die Bildungspolitikerin Susan Sziborra- Seidlitz. In Thüringen sind die Schüler gestern von zu Hause aus in den Schulbetrieb gestartet.

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