Pädagogische Mitarbeiter gesucht

Das Land sucht dringend pädagogische Mitarbeiter für verschiedene Schulen. Bis zum 2. Januar könnten sich Erzieher oder auch Sozial- und Heilpädagogen auf 149 ausgeschriebene Stellen bewerben, teilte das Bildungsministerium gestern mit. Pädagogische Mitarbeiter seien unverzichtbar im schulischen Alltag, betonte Bildungsministerin Eva Feußner(CDU). Gesucht werden Mitarbeiter für alle Schulformen, der Schwerpunkt liegt aber bei den Grund- und Förderschulen.

Volksstimme Magdeburg

Landtag debattiert zu Personalnot in Schulen

Das Bildungsministerium hat nach eigenen Angaben keine Daten dazu, in wie vielen Fällen der Präsenzunterricht wegen akuter Personalnot in diesem Schuljahr bereits ausgesetzt werden musste. Das geht aus derAntwort des Hauses von Ministerin Eva Feußner (CDU) auf eineAnfrage der Linksfraktion hervor. Eine Notbetreuung sei aber in jedem Fall gewährleistet worden, teilte das Haus mit.„Es geht nicht an, dass dasAussetzen der Präsenzpflicht für einzelne Klassen gar nicht erfasst wird“,sagte Linke-Politiker Thomas Lippmann dazu. Heute debattiert auf Antrag der Linken der Landtag zur Personalnot in den Schulen.

Volksstimme Magdeburg

Anträge abgelehnt: Keine Zusatzbusse für Schüler

Haltestelle zum Albert-Einstein-Gymnasium entfällt wegen Holzweg-Baustelle / Neue Gelenkbusse im nächsten Jahr

Die aktuelle Situation im Busverkehr der MVB ist geprägt durch zahlreiche Baustellen und damit verbundene Umleitungen. Davon sind auch Schüler betroffen, die auf den Bus angewiesen sind, um morgens pünktlich zum Unterricht zu kommen. Deshalb wurde bei der Stadt der Antrag gestellt, dass ein „zusätzlicher Bus der Linie 71 von der Kastanienstraße zum Albert-Einstein-Gymnasium morgens in der Zeit zwischen 6.45 Uhr und 7.20 Uhr“ zum Einsatz kommen soll. Außerdem entfällt seit Juli aufgrund der Baustelle am Holzweg der Halt „An der Waldschule“, weshalb der Antrag auch einen Ersatz für den Ausfall der Linie 52 fordert. Die Buslinie 71 verkehrt derzeit morgens im 20-Minuten-Takt mit Abfahrten ab Kastanienstraße um 6.38 Uhr, 6.58 Uhr und 7.18 Uhr. In Absprache mit den Schulen verkehre zusätzlich ein Einsatzfahrzeug als Gelenkbus um 6.56 Uhr, also vor dem planmäßigen Linienbus.

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Einstimmiger Rückenwind für Not-Appell zur Bildung

„Magdeburger Erklärung“ mit Forderungen zur besseren Unterrichtsversorgung findet weitere prominente Unterstützer

Der Ministerpräsident hat schon vor Posteingang reagiert. Der Stadtrat hat dem Magdeburger Brandbrief in Sachen Bildungsnotstand am Donnerstag Rückenwind mit einstimmiger Zustimmung verliehen. Der Brief geht nächste Woche raus. Zuvor tragen sich weitere Unterzeichner ein. Die Volksstimme hatte bereits am Mittwoch über den Entwurf der „Magdeburger Erklärung: Die Bildung unserer Kinder geht uns alle an!“ berichtet. Acht Unterzeichner, darunter Oberbürgermeisterin, Ratsvorsitzender, Unirektor, Wirtschafts- und Elternvertreter, geben darin ihrer großen Sorge über massive Unterrichtsausfälle und Lehrermangel in Magdeburg und im ganzen Bundesland Ausdruck und fordern äußerste Anstrengungen zur Linderung. Für die Unterrichtsversorgung und das Lehrpersonal an den öffentlichen Schulen ist die Landesregierung zuständig.

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Leuchtendes Schullogo finanziert

Die Sportsekundarschule „Hans Schellheimer“ war bisher äußerlich nicht als diese zu erkennen. Daher entstand im Schülerrat die Idee, dass ein Schild mit dem Schullogo an der Hauswand eine Aufwertung für die Schule wäre. Mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform „99 Funken“, die von der Sparkasse angeboten wird, haben sie es gemeinsam mit Unterstützern geschafft, dass das Schulschild Realität werden kann. „Wir konnten über die Crowdfunding-Plattform knapp 8600 Euro sammeln, womit ein beleuchtetes Schild erworben werden soll“, heißt es in der Pressemitteilung der Schulleitung.

Volksstimme Magdeburg

Ärzte bitten Kitas und Schulen um Verzicht auf Atteste

Praxen im Land derzeit extrem belastet

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt appelliert mit Nachdruck an die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land, auf unnötige ärztliche Atteste zu verzichten und vermehrt der elterlichen Sorge zu vertrauen. Aufgrund der zunehmenden Infektionszahlen seien derzeit die Kinderarztpraxen im Land extrem belastet und Eltern deshalb angehalten, die Praxen und Notaufnahmen nur für notwendige Konsultationen aufzusuchen.

„Da Schulen und Kindertageseinrichtungen aber auf ärztliche Atteste bestehen, sind Eltern gezwungen die Arztpraxen ohne Not aufzusuchen. Das ist paradox und gefährdet die pädiatrische Versorgung im Land“, erklärt Kinderarzt Dr. Gunther Gosch. Atteste für Schüler ab dem dritten Tag der Erkrankung oder Genesungs-Atteste in Kitas seien gelebte Praxis, obwohl es hierfür keine rechtliche Grundlage gebe.

Volksstimme Magdeburg

Brandbrief zur Bildung

Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler und Eltern verbünden sich zu einem Not-Appell ans Land

Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler und Eltern verbünden sich zu einem Not-Appell ans Land. Der Unterrichtsausfall in Magdeburg und im ganzen Land versetzt Eltern, Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler in große Sorge. Ausdruck findet sie in der „Magdeburger Erklärung: Die Bildung unserer Kinder geht uns alle an!“ – ein Not-Appell.

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Erkältungswelle rollt durch Schulen

Grippe fegt Klassenzimmer in Sachsen-Anhalt leer / Rückkehr zum Distanzunterricht

Die Erkältungs und Grippewelle in Sachsen Anhalt hinterlässt tiefe Spuren in den Schulen des Landes. Die Zahl der Krankschreibungen steigt seit Wochen stark an. Betroffen sind Schüler und Lehrer gleichermaßen, wie das Landesschulamt auf Anfrage der Volksstimme mitteilt. Vielerorts sind die Klassenzimmer wie leer gefegt. Besonders hart hat die Influenza am Gymnasium Martineum in Halberstadt zugeschlagen. 40 Prozent der Schüler liegt flach. In absoluten Zahlen: Von 760 Schülern fehlen knapp 300. Der Großteil meldete sich im Verlauf dieser Woche vom Unterricht ab. Bei den Lehrern ist die Ausfallquote ähnlich hoch.

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Lehrermangel so schlimm wie nie

850 Pädagogen fehlen im Land / Sekundarschulen erneut Verlierer

Der Lehrermangel an Sachsen-Anhalts Schulen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals zugespitzt. Hauptverlierer sind erneut die Sekundar- und Gemeinschaftsschulen.

Die Unterrichtsversorgung, zentrale Größe für die Personalausstattung an den 760 öffentlichen Schulen, lag am 5. Oktober bei gerade noch 93,5 Prozent. Im Vorjahr waren es 94 Prozent. Schon der damalige Wert markierte einen Tiefststand. Die Daten sind das Ergebnis der jährlichen Stichtagserhebung des Bildungsministeriums von Eva Feußner (CDU). Allerdings fällt der Rückgang weniger gravierend aus als vom Ministerium zum Schuljahresstart befürchtet. Damals rechnete Feußner mit einem Wert um 92 Prozent.

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