Neue Debatte um Schulort

Suche nach Fläche im Osten Magdeburgs geht in nächste Runde
Eine neue Grundschule in Cracau fordert die CDU/FDP-Ratsfraktion. Grund: Die Suche nach geeigneten Flächen in Brückfeld war bislang nicht erfolgreich.

Der Osten Magdeburgs benötigt eine neue Grundschule. Seit Monaten wird aber um den geeigneten Standort gerungen. Die Fraktion CDU/FDP im Magdeburger Stadtrat hat jetzt einen Antrag eingebracht, nicht weiter wie vom Stadtrat mehrheitlich gefordert einen geeigneten Platz am Heumarkt zu suchen, sondern am Südwestende der Friedrich-Ebert-Straße unweit der Straße Am Brellin im weiter südlich gelegenen Cracau zu bauen.

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Wechsel in die fünfte Klasse als Thema für die Ferien

Ein wichtiger Schritt im Leben der Jungen und Mädchen ist der Wechsel von der vierten in die fünfte Klasse: Dann lernen die Kinder nicht mehr an der Grund-, sondern an der weiterführenden Schule. Im Dezember hat die Stadt die aktuelle Satzung veröffentlicht, nach der die Zurodnung zu einer weiterführenden Schule erfolgt: Angesichts steigender Schülerzahlen ist seit Jahren nicht mehr sichergestellt, dass alle einen Platz in einer fünften Klasse ihrer Wunschschule erhalten können. Daher müssen die Familien, die ihre Wunschschule in einer Schullaufbahnerklärung angegebenen haben, damit rechnen, an eine andere Schule verwiesen zu werden. Wie viele Kinder davon für den jetzt anstehenden Wechsel von der vierten in die fünfte Klasse betroffen sein werden, ist derzeit noch unklar. Die Stadt hatte an den Regularien gedreht, so dass jene, die an einer Schule in freier Trägerschaft oder an einer Spezialschule einen Platz sicher haben, nicht mehr an einer anderen Schule berücksichtigt werden. Da die ausgefüllten Formulare nach den Winterferien abgegeben werden müssen, lasse sich jetzt noch kein Trend abschätzen, war während des Ausschusses für Bildung, Schule und Sport des Magdeburger Stadtrats zu erfahren.

Um den Familien die Orientierung zu erleichtern, hat die Verwaltung einen Bildunsgwegweiser online unter www.magdeburg.de/publikationen veröffentlicht. Der Vertreter der Fraktion Die Linke wies in diesem Zusammenhang auch auf eine Handreichung mit Hinweisen zum Wechsel in die fünfte Klasse hin, die vom Stadtelternrat Magdeburg entwickelt wurde.

Behörde legt Lehrern Maulkorb an

Landesschulamt verbietet Werbung für Volksbegehren an Schulen
Ein Brief des Landesschulamtes Sachsen-Anhalt an die Schulen des Landes verärgert die Organisatoren eines Volksbegehrens für mehr Lehrer massiv.

In einem Schreiben vom 21. Januar hatte das Landesschulamt alle Mitarbeiter der Landesverwaltung an die „Pflicht zur Wahrung der politischen Neutralität“ erinnert. Es sei nicht möglich, dass Schulleitungen, Lehrer und Schulpersonal „in dienstlicher Eigenschaft“ das Volksbegehren unterstützen. „Die Schulleitungen können nicht als Boten für das Volksbegehren auftreten“, heißt es. Und: „Die Weiterleitung von Materialien für das Volksbegehren ist während des Dienstbetriebes der Schule unzulässig.“ Eine Werbung für das Volksbegehren könne nicht Gegenstand von Konferenzen sein.

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Stadtschülerrat macht Müll zum Thema

In Magdeburger Schulen soll die Mülltrennung verstärkt zum Thema werden. Diesen Wunsch hat Dustin Müller vom Stadtschülerrat bei der Januarsitzung des Schulausschusses an die Magdeburger Stadtverwaltung herangetragen. „Zu wissen, wie und warum man Müll trennt, ist ein praxisnaher Bildungsinhalt, den man den Kindern und Jugendlichen auch in der Schule vermitteln sollte“, sagte Dustin Müller. „Wer sich nicht an die Regeln hält, der riskiert ja auch, dass er zur Kasse gebeten wird“, erläuterte der Gymnasiast weiter.

Hintergrund: Das Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet Privathaushalte seit 2015 zur Mülltrennung. Damit ist auch eine fehlende oder falsche Trennung strafbar. Einzelheiten regeln die Kommunen – die Landeshauptstadt Magdeburg über die Abfallwirtschaftssatzung. In dieser ist nachzulesen, dass ein Verstoß gegen die Pflicht zur Abfalltrennung als Ordnungswidrigkeit geahndet wird. Kostenpunkt: bis zu 5000 Euro.

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Schlüsselübergabe in neuer Förderschule

Magdeburg hat eine neue Förderschule für körperbehinderte Kinder und Jugendliche: Zwei Jahre nach dem Spatenstich hat Oberbürgermeister Lutz Trümper gestern gemeinsam mit Bildungsminister Marco Tullner, Landräten und Vertretern der Landkreise Börde, Salzlandkreis sowie Jerichower Land und der Schulleiterin Grit Hacker den Ersatzneubau im Roggengrund 34 eingeweiht. Ein Großteil der Gesamtinvestitionssumme von rund 9 Millionen Euro, nämlich gut 7,5 Millionen, sind Landes-Fördermittel. Die neue Bildungseinrichtung bietet Platz für 150 Schüler mit körperlichen Handicaps.

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Ausfall Sitzung

Die für den 16. Januar geplante Sitzung entfällt. Die meisten Mitglieder sind wegen des Volksbegehrens gegen den Lehrermangel an Ihren Schulen unterwegs. Die Sitzung im Februar findet wie gewohnt am 3. Donnerstag im Februar statt.

Bei Fragen oder Anliegen bitte einfach per Mail oder das Kontaktformular an den Vorstand wenden.

Bündnis will Schulgesetz ändern

Das Bündnis „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben!“ will durch ein Volksbegehren das Schulgesetz ändern. Der Landeselternrat, der Landesschülerrat und diverse Gewerkschaften engagieren sich unter anderem dafür. Welche Ziele das Bündnis genau verfolgt, darüber wird heute Abend ab 18 Uhr in der Aula des Hegel-Gymnasiums, Geißlerstraße 4, informiert. Eine zweite Infoveranstaltung, die vom Stadtelternrat organisiert wird, findet an gleicher Stelle am 29. Januar um 18 Uhr statt. Weitere Infos gibt es unter www.denmangelbeenden.de.

Volksstimme Magdeburg

Wie viel Hausaufgaben sind erlaubt?

Flickenteppich Bildungspolitik – alles ist festgelegt, jedoch nicht einheitlich
Endlich Schule aus! Doch vor dem Bolzplatz oder der TV-Serie stehen noch als lästige Pflicht die Hausaufgaben an. Was Schüler interessieren dürfte: Es gibt Regeln, wie viel Heimarbeit noch okay ist.

Hausaufgaben erledigen: Für ihre Freizeit wüssten viele Schüler schönere Beschäftigungen. Wenn mal wieder der halbe oder sogar der ganze Nachmittag dafür draufgeht, kann die Frage aufkommen, wie viel Heimarbeit Lehrerinnen und Lehrer einem eigentlich zumuten dürfen. Und wenn man mal eine Aufgabe nicht erledigt hat: Droht dann eine Sechs? Der Regensburger Rechtsanwalt Matthias Ruckdäschel erläutert die rechtlichen Details rund um die Hausaufgaben.

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Die Schulen im Blick

In einer Reihe berichten Vertreter von Institutionen, Organisationen und Unternehmen, was 2020 bringt. Heute: Annette Kirstein, Vorsitzende des Stadtelternrats.

Volksbegehren für ausreichend Pädagogen: Das wichtigste Ereignis für uns Eltern ist das Volksbegehren. Für eine ausreichende und stabile Personalausstattung an den Schulen brauchen wir feste Personalschlüssel im Schulgesetz. Damit hinge die Anzahl an Pädagogen von der Menge an Schülern ab und nicht mehr von Koalitionsverhandlungen, der politischen Großwetterlage oder dem Goodwill des Finanzministers.

Für Schulelternräte, die an ihren Schulen eine Unterschriftensammlung für das Volksbegehren organisieren möchten, veranstaltet der Stadtelternrat Informationsabende am 15. und am 29. Januar um 18 Uhr in der Aula des Hegel-Gymnasiums. Wir informieren über alles Wichtige zum Ausfüllen der Unterschriftenbögen, damit dieses Wissen in den Schulen weitergegeben werden kann. Alle Interessierten und Unterstützer, die außerhalb von Schulen Unterschriften sammeln möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Wer mit dem Auto kommt, kann den Parkplatz „Im Elbbahnhof“ nutzen.

Annette Kirstein, Vorsitzende des Stadtelternrats
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Bündnis sammelt jetzt Unterschriften

In Sachsen-Anhalt startet ein Volksbegehren für mehr Lehrkräfte. Von Mittwoch an dürfen Unterschriften von Unterstützern gesammelt werden, wie das Bündnis aus Eltern-, Lehrer und Schülervertretern am Dienstag mitteilte. Vorher seien sie nicht gültig. Gleich zum Start am Mittwoch sind mehr als ein Dutzend Infostände unter anderem in Magdeburg und Halle geplant. Die Organisatoren haben bis zum 7. Juli Zeit, um mehr als 163 000 Unterschriften zu sammeln.

Volksstimme Magdeburg

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Für mehr Informationen zum Bündnis und wenn Sie die Initiative unterstützen möchte, dann bitte hier klicken.

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