Norbertus stellt sich Eltern vor

Das Norbertusgymnasium, Nachtweide 77, lädt interessierte Eltern von Viertklässlern in der kommenden Woche zu einem Informationsabend ein.

Das Norbertusgymnasium ist seit über 20 Jahren als freies staatlich anerkanntes Gymnasium in Trägerschaft der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg ein Teil der Schullandschaft. Der pädagogische Ansatz wird dabei vom christlichen Menschenbild geleitet.

Die Eltern erfahren viele Dinge über die Schwerpunkte der Arbeit und das Schulprogramm, die Erziehungs- und Bildungskonzepte, über Arbeitsgemeinschaften, Patenschüler, wie Schüler Schülern helfen, über die Möglichkeit einer Hortbetreuung und noch vieles mehr.

Der Infoabend beginnt am Donnerstag, 15. November, um 19 Uhr in der Schulaula.

Volksstimme Magdeburg 07.11.2018

Betriebe im Land finden keine Auszubildenden

Bei Betrieben in Sachsen-Anhalt sind erneut viele Ausbildungsstellen unbesetzt geblieben. Für 1086 Stellen konnten zwischen Oktober 2017 und September dieses Jahres keine Azubis gefunden werden. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Metallbau, Schweißtechnik, Klempnerei und Sanitär- und Heizungstechnik – besonders das seien Berufe, in denen man seit längerer Zeit mit dem Bewerberschwund kämpfe, sagte ein Sprecher der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt hat die Arbeitsagentur im vergangenen Jahr 11 532 Ausbildungssuchende registriert, sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Viele Jugendliche machen lieber einen höheren Schulabschluss oder gehen an die Uni. In Sachsen-Anhalt gibt es seit Jahren mehr Ausbildungsplätze als Anwärter.

Volksstimme Magdeburg 05.11.2018

Zu viel Stress: Lehrer sind oft langzeitkrank

Psychische Erkrankungen sorgen laut einer aktuellen Barmer-Studie für die meisten Ausfalltage bei Sachsen-Anhalts Lehrern. Die Kasse wertet das als Zeichen hoher Belastung.

Sachsen-Anhalts Lehrer sind deutlich häufiger krank als Kollegen in den anderen neuen Bundesländern. Das geht aus einer Erhebung der Ersatzkasse Barmer hervor, die der Volksstimme exklusiv vorliegt. Fehlten Pädagogen im Land 2017 im Schnitt 15,9 Tage, war es im Rest des Ostens ein ganzer Tag weniger (14,9). Die Zahl der Ausfalltage nahm bei Lehrern im Land darüber hinaus seit 2015 um 1,3 Tage zu. Das ist eine dreifach höhere Steigerung als „Zu viel Stress: Lehrer sind oft langzeitkrank“ weiterlesen

Alte Regeln für neue erste Klassen

Auch für das Schuljahr 2020/21 wird die Stadt die im Amt für Statistik ersonnene Methode zur Zuordnung von Erstklässlern zu den Grundschulen zum Einsatz bringen. Das hat der Stadtrat auf seiner Sitzung vom Donnerstag beschlossen. Hintergrund ist, dass die Stadt so absichern möchte, dass erste Klassen möglichst im Schnitt 22 Schüler haben und dass die Schulwege für alle zusammen möglichst kurz ausfallen. Die Folge davon: Gerade in den Bereichen abseits der Schulen können Erstklässler verschiedener Jahrgänge immer einmal wieder einer anderen Grundschule zugeordnet werden.

Allerdings hatte das Landesschulamt im Vorfeld bereits klargemacht, dass diese Methode nicht dauerhaft angewendet werden soll. Grund: „Alte Regeln für neue erste Klassen“ weiterlesen

Start für schönen Schulhof in Sicht

Sanierungsarbeiten an der Grundschule „An der Klosterwuhne“ sollen Anfang 2019 beginnen. Nach Jahren des Wartens soll es nun tatsächlich losgehen: Der Schulhof der Grundschule „An der Klosterwuhne“ soll für 560 000 Euro saniert werden. Bis alles fertig ist, wird es aber bis 2020 dauern.

„Am Ende haben wir einen schönen Schulhof“, sagt Schulleiter Torsten Olle. Davor steht jedoch eine über einjährige Bauzeit, die es zu überbrücken gilt. In drei Bauabschnitten wird der Pausenhof der Grundschule „An der Klosterwuhne“ grundlegend umgestaltet. Start soll voraussichtlich Anfang „Start für schönen Schulhof in Sicht“ weiterlesen

Ersatzräume für Schule im Gewerbegebiet

Ottersleber Viertklässler sollen für zwei Jahre in Bürogebäude am Werner-von-Siemens-Ring unterrichtet werden

Wenn es nach der Stadt geht, werden die Viertklässler der Ottersleber Grundschule statt an einer Außenstelle in der Ernst-Wille-Gemeinschaftsschule auf 800 Quadratmetern in einem Bürogebäude am Werner-von-Siemens-Ring unterrichtet. Dafür, dass die entsprechenden Verträge geschlossen werden und das für die Mietkosten notwendige Geld ausgegeben werden darf, hat der Stadtrat während seiner Sitzung am Donnerstag den Weg frei gemacht.

Keine Zustimmung gab es „Ersatzräume für Schule im Gewerbegebiet“ weiterlesen

Weg frei für Hort am Gymnasium

Der Magdeburger Stadtrat hat gestern den Weg freigemacht für den ersten Hort an einer kommunalen weiterbildenden Schule. Im Einsteingymnasium in Olvenstedt kann demnach in Trägerschaft des Vereins „Die Brücke“ eine entsprechende Einrichtung entstehen. Hintergrund ist, dass Kinder auch in der fünften und sechsten Klasse einen Anspruch auf Betreuung in einer Horteinrichtung haben. Ermittelt wurde bei einer Nachfrage bei den Familien, die das kostenpflichtige Angebot für ihre Kinder nutzen könnten, ein Bedarf von 34 Plätzen. Für diese werden zwei Räume in dem Schulgebäude am Olvenstedter Graseweg hergerichtet.

Bewegung in die Betreuung von Fünft- und Sechstklässlern war gekommen, nachdem am Magdeburger Norbertusgymnasium ein Hort eingerichtet worden war. Dort hatten die Malteser die Betreuung der Mädchen und Jungen übernommen, die unter anderem nach dem Unterricht ihre Hausarbeiten erledigen können. Dazu waren eigens Räume gestaltet und eingerichtet worden.

Volksstimme Magdeburg 02.11.2018

Wieder mehr Schüler ohne Abschluss

In Sachsen-Anhalt haben wieder mehr Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes hervor. Von 1749 (10,2 Prozent) im Schuljahr 2016/17 nahm die Zahl auf 2004 im Schuljahr 2017/18 zu (11,4 Prozent). Wichtiger Faktor ist laut Behörde die hohe Zahl ausländischer Jugendlicher, die den Hauptschulabschluss nicht schafften. Mehr als 42 Prozent der Jugendlichen aus dem Ausland (2114) verließen die Schule demnach ohne Hauptschulabschluss. Von den insgesamt 17 546 Schulabgängern stellten sie 577 (3,3 Prozent).

Laut Bildungsministerium geben die Zahlen nur bedingt Auskunft darüber, wie viele Jugendliche wirklich ohne Abschluss bleiben. Viele Abgänger holten den Abschluss im berufsvorbereitenden Jahr nach, sagte ein Sprecher. Als Schüler ohne Hauptschulabschluss gingen zudem 866 Abgänger mit Abschlüssen von Förderschulen in die Statistik ein. Ganz ohne Abschluss blieben 1138 Schüler.

Volksstimme Magdeburg 02.11.2018

Ottersleber Schulrochade

Heute hat der Magdeburger Stadtrat die Ottersleber Grundschule auf der Tagesordnung. Thema ist der vom Schulausschuss befürwortete Ausweichstandort für die vierten Klassen im Werner-von-Siemens-Ring 13a.

Schon vor Monaten hatte die Magdeburger Stadtverwaltung einen Ausweichstandort für die vierten Klassen der Grundschule Ottersleben gefunden. Ziel ist ab den Winterferien eine Fläche von 800 Quadratmetern im Bürogebäude Werner-von-Siemens-Ring 13a. Der Schulausschuss des Stadtrats hatte sich in seiner Oktobersitzung diesem Vorschlag ausdrücklich „Ottersleber Schulrochade“ weiterlesen

Schon jetzt läuft nichts ohne Seiteneinsteiger

Studie: Berufsschulen brauchen bis 2030 rund 60 000 Lehrer

In den Berufsschulen werden einer Studie zufolge bis zum Jahr 2030 rund 60000 neue Lehrkräfte benötigt. Fast die Hälfte der aktuell etwa 125000 Berufsschullehrer werde bis dahin in Rente gehen, neu ausgebildete Kräfte könnten die Lücke aber bei weitem nicht schließen. Davon geht eine gestern in Gütersloh veröffentlichte Expertise des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung aus. Die Berufsschulen treffe der Lehrermangel bereits seit Längerem besonders hart. Sie seien heute schon in hohem Maße auf Seiten- und Quereinsteiger angewiesen. Diese verfügen zwar im Allgemeinen über einen Hochschulabschluss, aber eben nicht fürs Lehramt. Bundesweit besuchen 2,5 Millionen junge Leute eine Berufsschule.

Jörg Dräger vom Stiftungsvorstand sprach von alarmierenden Zahlen. Ein Mangel an Berufsschullehrern schwäche das Ausbildungssystem. „Das nimmt Jugendlichen wichtige Bildungschancen und schadet der Wirtschaft.“. Da die Lücke sich erst in einigen Jahren besonders gravierend auftun werde, bleibe noch etwas Zeit für eine bundesweite Strategie. Vor allem müsse es deutlich mehr Studienplätze für Berufsschullehrer geben. Laut Stiftung rechnet Klemm damit, dass sich der Mangel nach 2025 verschärfen wird. Konkret sieht der Forscher folgenden Bedarf in Fünf-Jahres-Schritten: Bis 2020 müssten jährlich 4000 Lehrkräfte eingestellt werden – hier umfassen Klemms Kalkulationen den Zeitraum ab dem Jahr 2016. Bis 2025 sinke der Neueinstellungsbedarf dann zunächst auf 3300 Personen pro Jahr. Danach wachse er bis 2030 auf jährlich 4800 Kräfte. So kommt die Untersuchung auf rund 60 000 benötigte Lehrer. Und ein Blick darüber hinaus in eine noch etwas fernere Zukunft zeige, dass von 2031 bis 2035 sogar jährlich neue 6100 Lehrkräfte nötig seien.

Dem gegenüber stehen laut Studie „im günstigsten Fall“ in den nächsten Jahren aber nur 2000 Absolventen des Lehramtsstudiums Berufsschulen/Sekundarstufe II. Vor allem in gewerblich-technischen Fachrichtungen, wo der Bedarf groß sei, zeichneten sich extreme Nachwuchsprobleme ab.

In den drei unterteilten Regionen West, Ost und Stadtstaaten fällt die Entwicklung dabei unterschiedlich aus. So sinken die Schülerzahlen an den Berufsschulen in den Flächenländen West und erreichen auch 2035 noch nicht das aktuelle Niveau. In den Flächenländern Ost und in den Stadtstaaten steigen sie dagegen der Untersuchung zufolge kontinuierlich an. Und zugleich ist der Anteil älterer Berufsschullehrer, die in den nächsten Jahren ausscheiden werden, in den Flächenländern Ost überdurchschnittlich hoch. Die Ausbildung von Berufsschullehrern dauere in der Regel mehr als sieben Jahre. Um den Mangel ab 2025 aufzufangen, müssten mehr Studienplätze bereitgestellt werden, forderte die Stiftung. Weitere Vorschläge: Die rund 30 Prozent in Teilzeit tätigen Berufsschullehrer mit Anreizen zu mehr Unterrichtsstunden motivieren – und Lehrkräfte kurz vor der Rente zum Bleiben zu bewegen. (dpa)

Volksstimme Magdeburg 30.10.2018