Mehrarbeit gegen den Lehrermangel

Tullner will Überstunden auszahlen / Ältere sollen länger arbeiten
Um den Lehrermangel zu lindern, will das Bildungsministerium Pädagogen künftig Mehrarbeit vorzugsweise nach Tarif bezahlen, statt sie durch Freizeit auszugleichen. Das dürfte teuer werden. Das Finanzministerium verlangt im Gegenzug mehr Effizienz: Ältere Lehrer sollen länger arbeiten.

280 000 Überstunden haben Sachsen-Anhalts Lehrer angehäuft, das entspricht dem jährlichen Arbeitsvolumen von rund 260 Lehrern. 2013 waren es noch knapp 160 000 Überstunden. Für das Bildungsministerium wird der Trend zunehmend zur Last. Denn: Bei 80 Überstunden je Lehrer ist Schluss. Überstunden sind im folgenden Schuljahr zudem durch Freizeitausgleich abzubummeln.

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Magdeburger Schüler fahren bald kostenlos

Ab 2021 dürfen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in Magdeburg kostenlos Bus und Bahn fahren. Das hat der Stadtrat auf Antrag der SPD beschlossen. Hinter der Initiative versammelten sich alle Lager von Linke bis AfD mit Ausnahme von CDU/FDP. Neben der konservativ-liberalen Fraktion versagte Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) den eigenen Reihen die Gefolgschaft. Er warnt vor zu hohen Kosten. Sie werden auf vier bis fünf Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

Volksstimme Magdeburg

Neuntklässler schlechter in Mathematik

Sachsen-Anhalts Neuntklässler sind in Mathematik und Naturwissenschaften im Vergleich zu 2012 weniger kompetent. Das geht aus dem gestern veröffentlichten IQB-Bildungstrend 2018 hervor. Die Kultusministerkonferenz hatte die Studie in Auftrag gegeben. Knapp 43 Prozent der Neuntklässler im Land erreichen demnach in Mathe den sogenannten Regelstandard. Aber: Mit 24,9 Prozent bleibt fast ein Viertel unterhalb des Mindeststandards. Im Spitzenreiterland Bayern sind es nur gut 17 Prozent. In Chemie, Biologie und Physik fallen die Ergebnisse besser aus. Gleichzeitig hat sich Sachsen-Anhalt ähnlich wie Brandenburg und Thüringen gerade in diesem Bereich deutlich verschlechtert. Bei den Fähigkeiten in den Naturwissenschaften reicht es unterm Strich trotzdem noch für Rang vier im Bundesländervergleich.

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Fördergeld für die Goetheschule

Über das Programm STARK III plus EFRE fördern EU und Land die energetische und allgemeine Sanierung der „Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gemeinschaftsschule“ in Magdeburg mit einem Zuschuss in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro (Gesamtkosten 3,1 MillonenEuro). Die Förderbescheide sind in diesen Tagen von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) an die Stadt Magdeburg als Träger der Schule versendet worden.

Mit der energetischen Sanierung werden unter anderem die Kellerdecke gedämmt, die Heizung auf eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einem Gasbrennwertkessel umgestellt oder auch etliche Beleuchtungen modernisiert. Darüber hinaus wird das Mensa-Gebäude nahezu komplett saniert; mit neuen Fenstern, neuen Fußbodenbelägen und auch einem neuen wärmegedämmten Bitumendach, teilte die Pressestelle des Ministeriums für Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt mit.

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Nächster Schritt für neue Schule

An der Grenze von Fermersleben zu Buckau soll Platz für Grundschüler geschaffen werden. Für den Schanzenweg muss jetzt geplant werden. Auf alten Tennisplätzen des FSV soll eine Grundschule gebaut werden. Beantwortet werden müssen hier u. a. Fragen der Schulwegsicherheit.

Nächster Schritt zum Bau der neuen Grundschule für den Südosten Magdeburgs: Die Stadtverwaltung legt dem Stadtrat zu seiner Novembersitzung eine Drucksache vor, laut der ein neuer Bebauungsplan für das Gelände am Schanzenweg aufgestellt werden soll. Zuvor sollen der Umweltausschuss am 22. Oktober und der Bauausschuss am 7. November ihre Voten abgeben.

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Bündnis übergibt Unterschriften für Volksbegehren

Stellvertretend für das Bündnis haben am 14. Oktober um 15 Uhr Eva Gerth, Annette Kirstein und Thomas Jäger im MI (Halberstädter Straße 2, in Raum 103) in Magdeburg die Unterstützerunterschriften an Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang übergeben.

Volksstimme:
Vertreter eines Bündnisses gegen den Lehrermangel haben gestern einen entscheidenden Schritt zum Start eines Volksbegehrens getan. Staatssekretärin Tamara Zieschang (CDU) überreichten sie im Innenministerium nach eigenen Angaben 6454 Unterstützer-Unterschriften. 6000 Unterschriften sind nach Landesrecht zur Anmeldung eines Volksbegehrens vorzulegen. Ziel der unter anderem von der Linken, der Bildungsgewerkschaft GEW und dem Landeselternrat getragenen Initiative „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben“ ist es, einen festen Schlüssel für pädagogisches Personal ins Schulgesetz zu schreiben. Halten die jetzt gesammelten Unterschriften der Prüfung durch das Ministerium stand, könnte im Januar eine große Unterschriftensammlung starten.

Bekommt das Bündnis dabei die Unterstützung von wenigstens neun Prozent der Wähler (rund 170 000), müsste der Landtag über einen Gesetzentwurf abstimmen, der den Personalschlüssel festschreibt. Würde der Landtag den Entwurf ablehnen, käme es zum Volksentscheid. Wenn dabei 25 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja stimmen, wäre der Personalschlüssel im Gesetz angenommen. Im Falle eines Volksentscheids dürfte dieser zeitgleich zur Landtagswahl 2021 stattfinden, um auf die nötige Menge an Wählerstimmen zu kommen. Das letzte Volksbegehren im Land fand 2011 gegen die Gemeindegebietsreform statt. Es scheiterte wegen Unterschreitung der Zahl der notwendigen Unterschriften.

Volksstimme Magdeburg


Erdbesucher stärken das Miteinander

Einen respektvollen Umgang mit anderen Menschen trainieren und soziale Kompetenzen fördern. Darum geht es beim Sozialtraining, das die beiden Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese und Monique Stolte vom Deutschen Familienverband nun regelmäßig an der Ganztagsgrundschule „Lindenhof“ anbieten.

Dabei spielen zwei Figuren eine wichtige Rolle: Kindgerecht in eine Geschichte verpackt, werden die Kinder der ersten Klassen von Willy und Lucy, Bewohner vom Planeten WiLu, begleitet. „Sie sind auf der Suche nach anderen Lebensformen und mussten auf der Erde notlanden. Nun wollen sie die Erdenkinder kennenlernen“, so Jessica Froese über den Ausgangspunkt des Projektes.

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Sprachunterricht für Magdeburger Schulen

Stadt möchte reguläre Angebote schaffen, mit denen Deutsch an Kinder und Jugendliche vermittelt werden soll

Im Magdeburger Ausschuss für Bildung, Schule und Sport sind – obwohl Unterrichtsinhalte eigentlich Thema des Landes sind – diese immer wieder Thema. Unter anderem ging es um den Sprachunterricht, mit dem Kinder aus Zuwandererfamilien für den Schulalltag fit gemacht werden sollen. Wie jahrelange Erfahrungen sowohl in der schulischen als auch in der beruflichen Bildung zeigen, spielen die Deutschkenntnisse eine entscheidende Rolle für den Lernerfolg und für den weiteren Berufs- und Karriereweg.

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Wahl durch die Delegierten und Einberufung des Stadtelternrates

Herzlichen Glückwunsch allen gewählten VertreterInnen des Elternrates und der Delegierten zum Stadtelternrat.

Gemäß der Elternwahlverordnung (ElternWVO) werden die Delegierten der Schulen der Stadt Magdeburg zur Wahl des Stadtelternrates eingeladen.

Termin: 15.10.2019 um 17.00 Uhr (Wahl des Vorstandes um 17.30 Uhr)
Ort: Hegel Gymnasium (Geißlerstraße 4) Raum 21

Laut § 17(1) meldet die Schulleiterin oder der Schulleiter bis spätestens sieben Wochen nach den Sommerferien der Stadt die Namen und Adressen des Mitgliedes und des Ersatzmitgliedes oder des Delegierten und des Stellvertreters.

Im Zweifelsfall sollte die/der Delegierte bei der jeweiligen Schulleitung nachfragen, ob die Meldung erfolgt ist.

Die kreisfreie Stadt laden die Delegierten bis spätestens zehn Wochen nach den Sommerferien zur Wahl des Kreis- oder Stadtelternrates ein.

Eine Beauftragte oder ein Beauftragter der Stadt erläutert zu Beginn das nichtöffentliche Wahlverfahren und führt die Wahl durch.

Für Nachfragen steht der Stadtelternrat gern zur Verfügung. Kontakt

Bündnis startet Volksbegehren für mehr Lehrer

Gesetzentwurf sieht festen Personalschlüssel vor / 170 000 Unterschriften nötig, Sammlung soll im Januar 2020 beginnen

Gesetzentwurf sieht festen Personalschlüssel vor / 170 000 Unterschriften nötig, Sammlung soll im Januar 2020 beginnen

In Sachsen-Anhalt soll ein Volksbegehren für mehr Lehrer gestartet werden. Ziel sei, im Schulgesetz einen festen Schlüssel für die notwendige Zahl von Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern und Schulsozialarbeitern zu verankern, sagte Eva Gerth, Sprecherin des Bündnisses „Den Mangel beenden – Unseren Kinder Zukunft geben!“, zugleich Landeschefin der Bildungsgewerkschaft GEW, gestern in Magdeburg.

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