Schulen werden zusätzlich gereinigt

Aufgrund der Häufung von Corona-Fällen haben vor wenigen Tagen elf Schulen geschlossen. Einige von ihnen nehmen am Montag wieder ihren Betrieb auf.

Wie Kerstin Richter, Leiterin des Fachbereichs Schule und Sport der Magdeburger Stadtverwaltung, sagte, sei dieser Schritt für die Stadt mit keinem sonderlichen Aufwand verbunden gewesen – anders als die Wiederinbetriebnahme der Schulen nach der generellen Schließung seit Mitte März. Sie sagte: „Für die Schulleitungen ist die Organisation der neuerlichen Einschränkungen hingegen wesentlich schwieriger.“ Immerhin stehen die Chancen gut, dass es bis zu den Sommerferien nicht zu erneuten Schulschließungen kommt: Nach der Häufung von Fällen vor anderthalb Wochen sind kaum noch neue Infektionen bei den Tests diagnostiziert worden.

„Schulen werden zusätzlich gereinigt“ weiterlesen

Umfrage zum digitalen Lernen

Liebe Eltern,

Ich möchte noch einmal erinnern an die Umfrage aus dem Bildungsbüro der Stadt Magdeburg zum digitalen Lernen während der Corona-bedingten Schulschließungen.

Für die Teilnahme muss man sich mit Namen und Adresse registrieren, dann wird der Link per Email verschickt. Die Anmelde-Daten unterliegen dem Datenschutz.
Die Befragung selbst erfolgt anonym!

Bitte machen Sie mit, damit ein realistisches Bild entsteht und sich die digitale Ausstattung an unseren Schulen verbessert!

Vielen Dank und viele Grüße,
Annette Kirstein
(Vorsitzende des Sadtelternrats Magdeburg)

Hier gehts zur Registrierung:

http://www.magdeburg.de/Start/Bürger-Stadt/System/Adressen/index.php?La=1&object=tx,37.22827.1&kat=&kuo=2&sub=0

Magdeburg hofft auf 2400 Rechner für Schüler

Landesprogramm soll Kommunen bei der Ausstattung unterstützen / Offene Fragen zum Zeitpunkt und zur Wartung der Computertechnik

Das Land möchte die Kommunen beim Kauf von Computern für Schüler unterstützen. Konkret geht es um mobile Endgeräte und es geht um Schüler, die nicht über eine ausreichende Technik verfügen, um wie gewünscht am Unterricht via Internet teilnehmen zu können. Die Rechner sollen von den Schulen an die jeweiligen Schüler ausgeliehen werden.

Wie Kerstin Richter, Leiterin des Fachbereichs Schule und Sport im Ausschuss für Bildung, Schule und Sport, berichtete, rechnet die Landeshauptstadt damit, 2400 Geräte finanzieren zu können. Die Fachbereichsleiterin sagte: „Es fehlt aber noch die Richtlinie des Landes.“ Ohne diese können die Rechner nicht gekauft werden. Die Fördermittel sollen noch in diesem Jahr genutzt werden können. „Das Projekt bis August umzusetzen, halte ich aber für schwierig“, sagte Kerstin Richter. Zur Erinnerung: Am 27. August beginnt das neue Schuljahr.

„Magdeburg hofft auf 2400 Rechner für Schüler“ weiterlesen

Hoffnungsschimmer für Weitling

Welche Schulhöfe wann saniert werden, hat der Magdeburger Stadtrat in einer Prioritätenliste geregelt. Neu auf die Liste auf Platz 10 gerückt ist der Schulhof der Wilhelm-Weitling-Sekundarschule in der Sankt-Josef-Straße. Diese ist zwar noch bis Montag zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen – doch danach müssen die Schüler wieder mit einem sanierungsbedürftigen Areal vorliebnehmen. Zwar bedeutet nämlich Platz 10, dass es eine Sanierung geben wird – doch eben auch, dass neun weitere Schulen vorher an der Reihe sind. Gleichzeitig hat die Stadt in der Vergangenheit oft drei Schulhöfe aufgearbeitet.

„Hoffnungsschimmer für Weitling“ weiterlesen

Nachsitzen beim Schulbau

Sanierung der Klassenräume verzögert sich in mehreren Einrichtungen teils erheblich
Kräftig investiert wird in eine Reihe Magdeburger Schulen. Doch aus unterschiedlichen Gründen verzögern sich die Termine der Fertigstellung teils um Monate. Ein Überblick:

Rückschlag für den Schulbetrieb in Magdeburg: An zahlreichen Schulen wird gebaut. Und die Inbetriebnahme in einer Reihe von ihnen wird sich verzögern. Zum Teil um Monate, wie das Kommunale Gebäudemanagement Magdeburg informiert. Betroffen sind nach jetzigem Stand Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, die Berufsbildenden Schulen „Hermann Beims“ und das Edithagymnasium.

Die Ursachen für die Entwicklung sind unterschiedlich gelagert. Sie reichen von Verzögerungen bei Bau und Ausstattung über archäologische Grabungen und Planungsfehler bis hin zu einer Ausschreibung, für die sich kein Interessent gemeldet hatte.

„Nachsitzen beim Schulbau“ weiterlesen

Platz für mehr Schüler und neue Lehrer

Erweiterung der Grundschule „Am Brückfeld“: Fertigstellung im Frühjahr 2021 geplant
Der Anbau der Grundschule „Am Brückfeld“ nimmt Gestalt an. Die Fertigstellung der neuen Räume und der Einzug sollen voraussichtlich im Frühjahr 2021 erfolgen.

Die Stadt Magdeburg investiert 7,72 Millionen Euro in den neuen Gebäudeflügel für die Grundschule „Am Brückfeld“. Der Anbau grenzt an den Fuß- und Radweg Kanonenbahn. Foto: Michaela Schröder
Die Stadt Magdeburg investiert 7,72 Millionen Euro in den neuen Gebäudeflügel für die Grundschule „Am Brückfeld“. Der Anbau grenzt an den Fuß- und Radweg Kanonenbahn. Foto: Michaela Schröder

Bereits seit mehreren Monaten herrscht rund um die Grundschule „Am Brückfeld“ Baubetrieb. Ein neuer Gebäudeflügel soll Platz für mehr Klassen und für den Hort schaffen. Inzwischen nimmt der Anbau Gestalt an. „Die Rohbauarbeiten werden Ende Juni fertiggestellt sein. Die ersten Arbeiten der technischen Gewerke haben bereits begonnen. Arbeiten für Fenster und Metallfassaden beginnen Ende Juni. Im Anschluss daran sind die Ausbaugewerke terminiert“, erklärt Rathaussprecher Michael Reif auf Volksstimme-Nachfrage.

Die Erweiterung der Grundschule an der Friedrich-Ebert-Straße war bereits 2016 durch den Magdeburger Stadtrat beschlossen worden. Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen in der Landeshauptstadt. Mit der baulichen Erweiterung ist eine Erhöhung der Aufnahmekapazität gegeben. Darüber hinaus verbessern sich die räumlichen Bedingungen für den Hort.

Die Schule soll von der jetzigen Zweizügigkeit, das heißt zwei Klassen pro Jahrgang, auf eine Dreizügigkeit einschließlich der erforderlichen Hortflächen erweitert werden. „Die Kapazitätserweiterung ist zum Schuljahr 2021/22 geplant gewesen. Die Nutzungsaufnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2021 geplant“, berichtet Michael Reif.

Das Landesschulamt wird zudem ab Anfang des Jahres 2021 regulär beginnen, das durch die Kapazitätserweiterung benötigte zusätzliche Personal im Rahmen der Vorbereitung des Schuljahres 2021/22 über Ausschreibungen und Einstellungen zu gewinnen, heißt es auf Nachfrage beim Landesschulamt. „In diesem Zusammenhang wird natürlich auch der Baufortschritt beobachtet, um beispielsweise auf unvorhergesehene Verzögerungen zu reagieren“, so Tobias Kühne, Sprecher des Landesschulamtes. Zurzeit werden 182 Schüler in neun Klassen von zehn Lehrerinnen unterrichtet. Die Schule ist derzeit in Klassenstufe 1 dreizügig und ab Klassenstufe 2 zweizügig gegliedert.

Nach dem Umzug des Hortes in den Neubaubereich werde zudem das Untergeschoss des Bestandsgebäudes modernisiert. In den Erweiterungsbau einschließlich der Umbauarbeiten im Bestandsgebäude werden 7,72 Millionen Euro investiert.

Volksstimme Magdeburg

Schulschließungen mit im Blick

Ministerin Karliczek sieht Bildungssystem für Corona-Einschränkungen aber besser gerüstet als im Frühjahr

ie Bundesländer bereiten sich darauf vor, dass es im Zuge der Corona-Pandemie erneut zu flächendeckenden Schulschließungen kommt. Dies sei eins von mehreren Szenarien, an denen derzeit gearbeitet werde, sagte die Präsidentin der Kulturministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), gestern in Berlin. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sieht das Bildungssystem besser auf Einschränkungen vorbereitet als im Frühjahr. Hubig und Karliczek äußerten sich bei der Vorstellung des diesjährigen Bildungsberichtes, der auch die Corona-Krise beleuchtet. Laut KMK-Beschluss von vergangener Woche soll der reguläre Schulbetrieb überall in Deutschland spätestens nach den Sommerferien wieder starten. Die rheinland-pfälzische Ressortchefin Hubig sagte, dies sei eins von drei Szenarien, für die jetzt Vorbereitungen getroffen würden. Die Länder planten auch für ein erneutes „rollierendes System“ mit Präsenz- und Fernunterricht sowie für die „Komplettschließungen“ der Schulen.

„Schulschließungen mit im Blick“ weiterlesen

Zu hohes Risiko, zu wenige Lehrer

Zweifel an Schulöffnung in Sachsen-Anhalt wachsen /
In Sachsen-Anhalt wird Kritik am Beschluss der Länder laut, die Schulen nach den Ferien wieder regulär zu öffnen. Lehrer und Eltern fordern von der Politik einen Plan B.

Bei Lehrern, Eltern und Schülern im Land wächst die Skepsis gegen die von den Ländern beschlossene Rückkehr der Schulen zum Regelbetrieb nach den Ferien. „Das Land wird kaum absichern können, dass Lehrer und Schüler gesund bleiben“, sagte Thomas Gaube, Chef des Gymnasiallehrerverbands, der Volksstimme.

Schülerrats-Vorsitzender Felix Schopf warnte vor voreiligen Schlüssen der Länder. „Auch nach den Ferien sollten aktuell praktizierte Wechsel-modelle aus Heim- und Präsenzunterricht beibehalten werden, um Sicherheitsabstände zu ermöglichen“, sagte er.

„Zu hohes Risiko, zu wenige Lehrer“ weiterlesen

Zehntklässler trotz Corona mit stabilen Abschlüssen

Trotz wochenlanger coronabedingter Schulschließungen sind die Prüfungsergebnisse der Zehntklässler an Sachsen-Anhalts Sekundarschulen nicht schlechter ausgefallen als in den Vorjahren. Das geht aus einer Auswertung des Bildungsministeriums hervor, die der Volksstimme exklusiv vorliegt.

In den Prüfungs-Fächern Mathematik und Englisch haben sich die Abschlussnoten gar verbessert. In Mathe lag der Durchschnitt bei 3,41 (2019: 3,45), in Englisch bei 3,12 (2019: 3,15). Nur in Deutsch fiel der Notenschnitt auf 3,33 (2019:3,22).

„Zehntklässler trotz Corona mit stabilen Abschlüssen“ weiterlesen

Magdeburg schließt weitere Grundschule

Personal mit Coronavirus infiziert / Gastwirte denken über Hygieneaufschlag nach
Das Coronavirus breitet sich in Magdeburg weiter aus. Jetzt bleibt die elfte Schule geschlossen. Betroffen ist die Grundschule in Westerhüsen. Eine Reinigungskraft war positiv auf Covid-19 getestet worden, teilte die Stadt gestern mit.

Auch weitere sieben Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bleiben zu. Das sei jedoch nur eine reine Vorsichtsmaßnahme, so die Stadt. In den Jugendclubs hätten sich vor allem Kinder aus Familien aufgehalten, in denen das Coronavirus aufgetreten ist. Zwei andere Häuser sind bereits seit Montag zu.

In Magdeburg ist seit März bei nunmehr 194 Menschen das Virus nachgewiesen worden. Seit Mittwoch kamen acht Fälle hinzu. Zum Vergleich: Am Freitag voriger Woche lag die Gesamtzahl bei 132.

Unterdessen denken Gastronomen in Magdeburg darüner nach, einen Hygieneaufschlag von 2,50 Euro pro Tisch zu berechnen. In Halle ist dies bereits in einigen Restaurants üblich. Michael Schmidt, Präsident des Dehoga-Landesverbands Sachsen-Anhalt, ist grundsätzlich mit der Erhebung des Hygienezuschlags einverstanden. Dennoch ist aus seiner Sicht ein Inklusivpreis, der sich aus Preisen von Speisen und Getränken zusammensetzt, für die Gäste angenehmer. „Jeder Gast sollte einen Endpreis haben“, so Schmidt. Er habe aber Verständnis für die Gastronomen, die mit einem Hygienezuschlag ihre Mehrkosten auffangen wollen. Eine allgemeine Empfehlung der Dehoga gibt es aber nicht. „Das soll jeder Wirt für sich selber entscheiden“, sagt Schmidt.

Volksstimme Magdeburg