Großbaustelle Schulen

Das Edithagymnasium bekommt einen neuen Saal / Im Roggengrund geht es jetzt nach drinnen

Während im Stadtrat über Schulneubauten debattiert wird, laufen an anderen Stellen die Arbeiten. Kapazitäten werden sowohl in den Grund- als auch in den weiterführenden und in den Berufsschulen benötigt. Hier ein Überblick darüber, was wo in den vergangenen Wochen passiert ist und was die nächsten Aufgaben für die Planer und Bauleute sind.

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Knatsch um neuen Schulstandort

Widersprüchliche Statements aus den Ausschüssen / Entscheiden soll am 13. Juni der Stadtrat
Schanzenweg oder Karl-Schmidt-Straße – an diesen beiden Standorten könnte eine neue Grundschule gebaut werden. Zu entscheiden hat am 13. Juni der Stadtrat.

Im Bereich von Buckau wird eine neue Grundschule benötigt. Mit einer Tischvorlage hat die Verwaltung die Stadträte, die in Ausschüssen sich zum Thema bereits eine Meinung gebildet hatten, jetzt mit neuen Fakten konfrontiert. Demnach steht ein vom Schulausschuss einstimmig favorisiertes Grundstück westlich der Karl-Schmidt-Straße derzeit nicht mehr zur Verfügung. Es gebe einen Interessenten für die gesamte Fläche. Die Gespräche mit der Stadt sind daher ausgesetzt – und falls sie denn irgendwann weitergeführt werden sollten, ist völlig offen, was das Ergebnis wäre.

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Norbertusgymnasium ruft „Tag des Ehrenamts“ aus

Den diesjährigen Norberttag hat das Norbertusgymnasium unter das Thema „Tag des Ehrenamtes“ gestellt. Der Norberttag ist das Patronatsfest der Schule. Es ist der Gedenktag des heiligen Norbert von Magdeburg, der vor etwa 900 Jahren lebte und u. a. Erzbischof von Magdeburg war.

Am Donnerstag gab es zunächst einen Festakt, bei dem die Schüler der 9. Klasse im Beisein von Innenminister Holger Stahlknecht und Bischof Gerhard Feige Zertifikate für den Abschluss von Ausbildungen überreicht bekamen. Diese eignen sich in besonderer Weise zur Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeiten, wie Schulleiter Reimund Märkisch erklärt.

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Eltern wollen Kinder in Schulen einklagen

Zehn Verfahren gegen die Stadtverwaltung / Stadt hofft auf Bauvorhaben, Stadtelternrat auf wegweisenden Entscheid

In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Klagen gegen die Magdeburger Stadtverwaltung gegeben, da Wünsche von Familien beim Wechsel ihrer Kinder an die weiterführenden Schulen nicht berücksichtigt wurden. Auch in diesem Jahr ist das der Fall. Wie Kerstin Richter, Leiterin des Fachbereichs Schule, während der Junisitzung des Schulausschusses berichtete, sind derzeit zehn Klagen anhängig. Vier von ihnen dürften nach Einschätzung der Stadtverwaltung nicht weiterverfolgt werden, da die Kinder als Nachrücker doch noch an die gewünschten Schulen gekommen sind oder durch eine Entscheidung einer Kommission, die Ende Mai getagt hat, an ihre Wunschschule gelangt sind. Allerdings, so Kerstin Richter, könnten noch weitere Verfahren folgen.

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Jedes dritte Kind kann nicht schwimmen

Schwimmunterricht an Grundschulen im Land verfehlt regelmäßig sein Ziel
Jährlich mehr als 600 von 1800 Magdeburger Schwimmschülern steigen nach Unterrichtsschluss als Nichtschwimmer aus dem Becken, Tendenz steigend. Der Landestrend zeigt in die gleiche Richtung.

Schwimmunterricht ist Pflicht in Sachsen-Anhalt. Er steht in Klassenstufe 3 für Grund- und Förderschüler auf dem Lehrplan. Bei einer wachsenden Zahl von Kindern verfehlt der Unterricht sein Ziel. Rund ein Drittel schließt als Nichtschwimmer ab oder kann sich nur gerade so ein paar Meter über Wasser halten.

Den Magdeburger Stadtrat schreckt eine Bilanz auf: In den Jahren 2014 bis 2018 stieg der Anteil der Nichtschwimmer-Kinder am Ende der 3. Klasse stetig – von 408 auf 634. Parallel wuchs zwar auch die Schwimmschülerzahl von 1466 auf 1860, doch der Nichtschwimmer-Anteil stieg überproportional. Kommunalpolitiker fordern eine verbesserte Unterrichtsorganisation. Die ist Landesangelegenheit.

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Bagger übernehmen den Pausenhof

Nach Jahren des Bittens, Drängens und Wartens können sich die Schüler und Lehrer der Grundschule „An der Klosterwuhne“ nun endlich freuen: Seit einigen Tagen läuft die Sanierung ihres Pausenhofs.

Bevor darauf gespielt werden kann, gilt es aber, die kommenden Monate die Zähne zusammenzubeißen. Denn damit einher gehen natürlich auch Krach und Schmutz durch die Bauarbeiten, die aber in Kauf genommen werden, wie es Schulleiter Torsten Olle formuliert. „Unsere Freude über den wirklich zügigen Baufortschritt überwiegt die Einschränkungen wie Baulärm und Enge“, erklärt er.

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Gymnasiasten könnten bald auch beim Nachbarn lernen

Sanierungsarbeiten am Editha-Gymnasium liegen im Zeitplan / Ausweich ins Baubildungszentrum wird im Sommer geprüft

Um den von Jahr zu Jahr steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden, beschloss der Stadtrat die Sanierung der Gebäude des Editha-Gymnasiums am Lorenzweg. Seit Dezember 2018 laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

In den letzten Monaten wurden Baustellenzufahrten geschaffen und Abbrucharbeiten im Außenbereich vorgenommen. Auch ein alter Heizkanal wurde entfernt. „Die Rohbauarbeiten für den Neubau von Aula und Foyer starten in diesem Monat“, berichtet Stadtsprecher Michael Reif.

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Streit um Gratistickets für Schüler

Schulausschuss diskutiert Vorschlag zur freien Fahrt in Bus und Bahn für Kinder und Jugendliche

Der Schulausschuss unterstützt mehrheitlich den SPD-Antrag, dass Magdeburger Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die noch kein eigenes Einkommen haben, kostenlos mit Bus und Bahn fahren sollen. Gegenwind gab es u. a. vom Stadtelternrat und vom Stadtschülerrat.Von Martin Rieß

Bereits im Stadtrat hatte das Thema kostenloser Tickets für Kinder und Jugendliche eine Rolle gespielt. Die Sozialdemokraten wollen, dass Magdeburger unter 18 Jahren, die noch kein eigenes Einkommen haben, grundsätzlich nichts mehr für die Fahrten in Bus und Bahn bezahlen müssen. Diesem Vorschlag hat auf seiner Mai-Sitzung jetzt auch der Schulausschuss mehrheitlich zugestimmt, bevor der Stadtrat das letzte Wort hat. Vorangegangen war jedoch eine intensive Diskussion, bei der sich neben den Christdemokraten auch Stadtelternrat und Stadtschülerrat gegen das Vorhaben positionierten.

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Lostopf für die fünften Klassen

Derzeit läuft das Verfahren zur Zuteilung von Kindern an die weiterführenden Schulen
Für 800 von 2000 Schülern wurden dieser Tage die Plätze für die weiterführenden Schulen ausgelost. Gerade an den beiden Integrierten Gesamtschulen reichen die Plätze nicht aus. Daher kam einmal mehr die Frage auf, warum die Stadt sich keine dritte Schule dieser Schulform zulegt.

Fehlende Plätze insbesondere an den beiden einzigen Magdeburger Integrierten Gesamtschulen „Regine Hildebrandt“ und „Willy Brandt“ sorgen seit Jahren dafür, dass nicht alle Familien beim Wechsel ihrer Kinder von der vierten in die fünfte Klasse einen Platz bekommen. Bei zu vielen Bewerbern entscheidet auch in diesem Jahr das Los. Kerstin Richter, Leiterin des Fachbereichs Schule und Sport, informierte am Dienstag während der Sitzung des Magdeburger Schulausschusses über den Stand des Verfahrens.

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