Streit um neue Schulstandorte

„Grundschule Am Unterbär“ – dieser Name hätte etwas gehabt. Fast schon etwas Magisches, wie die Benennung Magdeburger Kitas nach Reinhard Lakomys Geschichtenlieder-Figuren. Doch da die Magdeburger Stadträte nicht so kurz vor den Kommunalwahlen Kleingartensparten – im Falle von Cracau eben jene Anlage „Am Unterbär“ – für den Neubau von Schulen opfern wollen, ist diese Idee der Verwaltung vom Tisch. Stattdessen wurden weitere Argumente gegen den Vorschlag gesammelt: Das Gelände liege zu tief unter dem Straßenniveau. Und auch für den Trend, dass Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht würden, gebe es hier keine geeigneten Möglichkeiten.

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Minister gegen Schüler-Demos am Freitag

Schüler sollten aus Sicht von Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) nicht während der Unterrichtszeit an Demonstrationen teilnehmen. Schulpflicht sei Schulpflicht und sollte auch eingehalten werden, sagte Tullner am Freitag. Laut einem Schreiben des Ministeriums an die Schulleitungen – es liegt der Volksstimme vor – sind diese angehalten, Verstöße unverzüglich dem Landesschulamt zu melden.

Soweit Schüler demonstrieren wollen, sollen die Schulleitungen zudem das Gespräch mit den Jugendlichen suchen und auf die Möglichkeit verweisen, dies in der Freizeit zu tun. Im Einzelfall sollten Lehrer Schüler zudem darauf hinweisen, dass bei Verstößen Geldbußen drohen.

Hintergrund: Am Freitag waren mehrere Tausend Schüler aus ganz Deutschland – darunter auch viele aus Sachsen-Anhalt – in Berlin, um für den Kohleausstieg zu demonstrieren. Am selben Tag kam die Kohlekommission in der Bundeshauptstadt zu ihrer vielleicht entscheidenden Sitzung zusammen. An diesem Tag besuchten die demonstrierenden Schüler nicht die Schule.

Bereits vor einer Woche demonstrierten in Halle Schüler während der Schulzeit im Rahmen der „Fridays for Future“-Aktion.

Volksstimme Magdeburg

Heimatlose Viertklässler

Von einer Notsituation ist seitens der Stadt angesichts fehlender Schulräume in Ottersleben die Rede. Grund: Die Räume für die vierten Klassen an einem angemieteten Ausweichstandort werden nicht rechtzeitig fertig. Jetzt wird daran gearbeitet, dass die Grundschule selbst als Provisorium fürs Provisorium herhält.

Die Ottersleber Viertklässler sollen nach Möglichkeit für die kommenden Wochen nicht mehr in der Nebenstelle in der Ernst-Wille-Gemeinschaftsschule unterrichtet werden, sondern im Stammhaus der Grundschule in der Richard-Dembny-Straße unterrichtet werden. Und das, obwohl die vierten Klassen eigentlich aus der Grundschule ausgezogen waren, da dort der Platz nicht reicht.

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Offene Türen in der Oskar-Linke-Schule

Die Gemeinschaftsschule „Oskar Linke“, Schmeilstraße 1, führt am Donnerstag, 7. Februar, einen Tag der offenen Tür durch. Von 15 bis 18 Uhr haben Eltern von Grundschulkindern Gelegenheit, den Anfangsunterricht der 5. Klassen kennenzulernen. Außerdem werden der naturwissenschaftlich-technische Profilunterricht und weitere Angebote vorgestellt.

Volksstimme Magdeburg

Fünf Tipps bis zum erfolgreichen Schüler

Letzter Schultag! heißt es für Konrad Woitag in der kommenden Woche. Der Lehrer führte das Hegelgymmnasium seit der Gründung 1991. Rainer Schweingel führt mit ihm das Abschiedsinterview.

Volksstimme: Jahrzehntelang waren Sie als Schulleiter an Gymnasien. Was war Ihr schönster Moment?

Ja, 27 Jahre hier am Hegel waren wirklich eine lange Zeit und es gab viele schöne Momente. Besonders gern erinnere ich mich an den Einzug in unser neues Schulgebäude im Jahre 1996 – in die ehemalige Bismarck- und Viktoriaschule, nach deren Wiederaufbau und Rekonstruktion. Da war ich richtig stolz.

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Heumarktschule wird geprüft, Buckau ist offen

Auf Initiative der Fraktionen SPD, Die Linke/Future und Links für Magdeburg hat der Magdeburger Stadtrat gestern die Verwaltung beauftragt, den Bau einer neuen Grundschule im Bereich des Heumarktes zu prüfen. Vom Tisch ist damit, das Gelände der Kleingartensparte „Am Unterbär“ zu nutzen. Keine Mehrheit fand der von der Gartenpartei unterstützte Vorschlag der Fraktion CDU/FDP/BfM, die Grundschule im Bereich Am Brellin am Ende der Friedrich-Ebert-Straße zu bauen.

Ebenfalls vom Tisch ist die Aufgabe der Kleingartensparte Fort I für den Bau einer neuen Grundschule im Bereich Buckau/Fermersleben. In diesem Fall hatte Oberbürgermeister Lutz Trümper die Vorlage zur Standortwahl für eine Grundschule zurückgezogen. Jetzt werde die Verwaltung zunächst Standortalternativen prüfen, so der Chef der Magdeburger Stadtverwaltung. Rainer Mischlinski ist Vorsitzender der Kleingartenanlage und hatte zuvor Listen mit 1209 Unterschriften gegen den Schulbau auf Kleingartenland übergeben.

Volksstimme Magdeburg

Stadtrat diskutiert über Schule auf einem Friedhof

Zustimmung gab es aus den Reihen der Ratsherren und -damen wohl auch angesichts der anstehenden Kommunalwahlen nicht: Nachdem die Vertreter der betroffenen Gartensparten in den vergangenen Wochen bereits öffentlichkeitswirksam gegen die beiden Vorschläge protestiert hatten, haben sich die Fraktionen im Stadtrat allesamt mit unterschiedlichen Vorschlägen zu Alternativen gegen den Verwaltungsvorschlag ausgesprochen.

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1000 neue Lehrer sind zu wenig

Sachsen-Anhalt hat 2018 mehr als 1000 neue Lehrer verpflichtet. 2019 plant Minister Marco Tullner (CDU) mit einer ähnlichen Zahl. Doch wird das reichen? Die Opposition hat einen höheren Bedarf errechnet. Sie fordert mindestens 1300 Einstellungen.

Sachsen-Anhalt hat 2018 1072 neue Lehrer verpflichtet. Es gibt 932 unterschriebene Verträge, sagte Bildungsminister Marco Tullner der Volksstimme. Für weitere 142 Stellen einer Ausschreibung vom November gebe es feste Zusagen. Die neuen Kollegen sollen spätestens zum 1. Februar ihren Dienst antreten.

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500 Millionen für schönere Schulen

Energiefressende Heizungen, zugige Fenster, gammlige Toiletten, viele zu kleine Räume: Hunderte Schulen, Kitas und Sporthallen im Land sind heruntergekommen. Um das zu ändern, zapft Sachsen-Anhalt seit einigen Jahren EU-Geldtöpfe an. Eigentlich finanziert Brüssel keine Schulbauten. Der Trick: Die Gebäude bekommen moderne Heizungen und Wärmedämmung: So sinken Energiebedarf – und CO2-Emissionen. Aufs CO2 kommt es der EU an. Also bewilligt Brüssel auch Gelder.

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